Politik | 28.08.2025

Regionalvertreter reagiert auf Kritik des Koblenzer Bundestagsabgeordneten Josef Oster

DHL: „Postzustellung in Koblenz läuft wieder besser“

Josef Oster.  Foto: Laurence Chaperon

Koblenz. Verspätete Postzustellungen und ungerechtfertigte Retouren: Die Auswirkungen der Anfang des Jahres in Kraft getretenen Änderungen im Postgesetz waren in den vergangenen Wochen und Monaten in Koblenz und dem Umland deutlich spürbar.

Deswegen hatte sich der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Josef Oster an den zuständigen Regionalbeauftragten der DHL Group für Rheinland-Pfalz, Saarland, das südliche NRW, Peter Mayer, gewandt. Dieser erklärte die Lage wie folgt.

Demnach habe sich „die Zustellorganisation in Koblenz im Juli in einer sehr herausfordernden Situation“ befunden. „Ungewöhnlich hohe Paketmengen für diese Jahreszeit führten in der sogenannten Verbundzustellung – bei der Briefe und Pakete gemeinsam zugestellt werden – zu erheblichen Zusatzbelastungen für die Zustellerinnen und Zusteller. Diese erreichten dabei ihre Belastungsgrenzen, teilweise auch darüber hinaus“, so Mayer.

Die heißen Temperaturen hätten die Zustellung zusätzlich belastet und darüber hinaus zu vermehrten krankheitsbedingten Ausfällen geführt. Da das Unternehmen strikt auf die Einhaltung des gesetzlichen Arbeitsschutzes und des Arbeitszeitgesetzes achte, müssten die Zustellkräfte ihre Tour abbrechen, wenn diese aufgrund der Belastungen nicht zu Ende zu führen sei.

Mittlerweile aber habe sich die Lage stabilisiert. Im Koblenzer Stadtgebiet seien aktuell keine Auffälligkeiten mehr im täglichen Zustellbetrieb festzustellen, so Mayer. Gleichwohl bittet die DHL Group um konkrete Hinweise, falls es dennoch zu Beanstandungen komme – etwa durch die Übersendung von Umschlagkopien bei unberechtigten Rücksendungen.

„Das ist eine gute Nachricht“, sagt Josef Oster. „Ich hoffe, dass sich die Situation im Sinne aller Beteiligten entspannt.“ Sollte es doch weiterhin zu Problemen kommen, steht der Politiker gern als Übermittler zur Verfügung und leitet entsprechende Fälle weiter.

Kontakt: josef.oster@bundestag.de oder Telefon 02 61/91 49 66 36

Pressemitteilung des

Büro von Josef Oster

Josef Oster. Foto: Laurence Chaperon

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