Politik | 09.08.2023

Fraktionen CDU, SPD, B90/die Grünen, FBL, FDP und AGL im Stadtrat Lahnstein

Das JUKZ muss in der Wilhelmstraße bleiben!

Fraktionsübergreifend für den Erhalt des JUKZ am Standort in der Wilhemstraße 59 in Lahnstein: von rechts: Reiner Burkard (FBL), Markus Graf (SPD), Klemens Breitenbach (CDU), Gabi Laschet-Einig (SPD), Johannes Lauer (CDU), Paul Arzheimer (FBL), Jutta Niel (B90/die Grünen), Beatrice Schnapke-Schmidt (AGL), Sascha Weinbach (FDP), Sieglinde Bornschier (SPD) und Günter Groß (CDU).  Foto: Ute Gläser

Lahnstein. Im Frühjahr dieses Jahres hatten die Fraktionen CDU, SPD, B90/die Grünen, FBL, FDP und AGL einen Antrag zum Verbleib des Jugend- und Kulturzentrums bis zum Jahresende am Standort Wilhelmstraße gestellt, unter der Voraussetzung, dass nötige Brandschutzmaßnahmen gesichert seien.

Dazu waren 18000 Euro Spendengelder nötig, andernfalls hätten die Angebote der Jugendeinrichtung an sieben verschiedenen Standorten stattfinden müssen.

Mit einer außergewöhnlichen Crowdfunding Aktion, unterstützt durch die Volksbank und vielen Spenderinnen und Spendern, kamen fast 30000 Euro zusammen und diese Aktion läuft noch bis September weiter.

„Für uns ist dies ein Beweis, dass die Örtlichkeit in der Wilhelmstraße dauerhaft bleiben muss,“ so die Sprecher und Sprecherinnen der genannten Fraktionen. „Zunächst gilt unser Dank allen, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben. Unser Auftrag ist es nun den politischen Rahmen dafür zu schaffen. Insbesondere würdigen wir das außergewöhnliche Engagement des Fördervereins.“ Ein gemeinsamer Antrag wurde gestellt, welcher in der nächsten Ratssitzung am 21. September 23, das JUKZ dauerhaft im Gebäude in der Wilhelmstraße zu belassen, zum Inhalt hat.

Warum ist das JUKZ so wichtig für die Stadt? Es ist ein Ort der Begegnung und des Austausches für junge Menschen jenseits des Mainstreams. Es schafft Freiräume für junge Menschen selbst Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen gemeinsam zu treffen und voneinander zu lernen. Hier können sich junge Menschen jenseits von gesellschaftlichen Konventionen frei entfalten.

Die Erfahrungen, die sie dort machen, sind wichtig für ihr späteres Leben, Werte wie Solidarität, Kennenlernen verschiedener Kulturen und die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensentwürfe sind prägend auf ihrem Weg zum Erwachsenen.

Die Einrichtung bietet aber noch viel, viel mehr…

Es finden generationenübergreifende Begegnungen mit vielen Kooperationspartnern wie z.B. Netzwerk regional Jugend- und Kindeswohl, Schulsozialarbeit der regionalen Schulen, Jugendamt des Rhein-Lahn Kreises, die KiTas der Stadt Lahnstein, die Lahnsteiner Musikszene, Beirat für die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund, Caritas Lahnstein, Familienbildungsstätte, regionale Künstler u.v.a. statt.

Deshalb muss der Auftrag an die Politik lauten: Das Haus für die Kinder und Jugendliche, für alle Bürgerinnen und Bürger ist und bleibt in der Wilhelmstraße 59 und wird generationenübergreifend zum Gemeinwohl beitragen.

Pressemitteilung der Fraktionen CDU, SPD, B90/die Grünen, FBL,

FDP und AGL

im Stadtrat Lahnstein

Fraktionsübergreifend für den Erhalt des JUKZ am Standort in der Wilhemstraße 59 in Lahnstein: von rechts: Reiner Burkard (FBL), Markus Graf (SPD), Klemens Breitenbach (CDU), Gabi Laschet-Einig (SPD), Johannes Lauer (CDU), Paul Arzheimer (FBL), Jutta Niel (B90/die Grünen), Beatrice Schnapke-Schmidt (AGL), Sascha Weinbach (FDP), Sieglinde Bornschier (SPD) und Günter Groß (CDU). Foto: Ute Gläser

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