Schulbesuchstag 2018: Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags besuchen landesweit 119 Schulen
Demokratie ist nicht selbstverständlich
Rund 9.000 Schülerinnen und Schüler kommen mit Politikern ins Gespräch und können mit ihnen diskutieren
Rheinland-Pfalz. Der 9. November ist in der deutschen Geschichte ein ganz besonderer Schicksalstag. An diesem Tag fand eine Reihe an historischen Ereignissen statt, welche die Republik prägten. Auch in diesem Jahr werden vor diesem Hintergrund wieder rheinland-pfälzische Abgeordnete rund um dieses historische Datum landesweit an weiterführenden Schulen zu Gast sein. Am diesjährigen Schulbesuchstag beteiligen sich 119 weiterführende Schulen aller Schularten. In diesen Schulen werden rund 9.000 Schülerinnen und Schüler an den Gesprächen teilnehmen.
Seit 2003 gibt es den Schulbesuchstag in Rheinland-Pfalz. Ins Leben gerufen wurde er vom damaligen Landtagspräsidenten Christoph Grimm im Rahmen der Veranstaltungen zum 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Seit dem Jahr 2005 findet der landesweite Schulbesuchstag jeweils am 9. November statt. In den Jahren 2003 bis 2017 haben sich insgesamt rund 92.400 Schülerinnen und Schüler am Schulbesuchstag beteiligt.
Demokratie wird greifbar
„Dieses bundesweit einmalige Projekt ist eine feste Größe in den Terminkalendern der Abgeordneten. Schülerinnen und Schüler kommen dabei unmittelbar mit Politikern ins Gespräch, können mit ihnen diskutieren und ihre Fragen stellen“, sagte Landtagspräsident Hendrik Hering, der ebenfalls an diesem Tag in verschiedenen Schulen zu Gast ist. Für die jungen Leute werde parlamentarische Demokratie dadurch greifbar. Sie erführen aus erster Hand, wie der Landtag funktioniert und welche Aufgaben Landtagsabgeordnete haben. Der direkte Austausch baue Distanz ab und könne gegenseitiges Verständnis aufbauen. Ziel sei vor allem, Jugendliche für Politik zu interessieren und ihr Bewusstsein für die Demokratie zu schärfen. „Aktueller denn je muss uns das ein großes Anliegen sein“, betonte Hendrik Hering. Ausgangs- und Bezugspunkt der Gespräche sei dabei insbesondere die Geschichte dieses besonderen Tages.
Historisches Datum
Epochale Wendepunkte, glückliche wie auch tragische Momente der deutschen Geschichte fanden am 9. November statt. Zu den bekanntesten Meilensteinen der demokratischen Entwicklung in Deutschland gehören an diesem historischen Datum die Ausrufung der ersten deutschen Republik 1918 durch Philipp Scheidemann und der Fall der Berliner Mauer 1989. Ebenso fand eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte in der Reichspogromnacht der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am 9. November 1938 einen ersten grausamen Höhepunkt. Die Gräueltaten des Naziregimes sind seither mit diesem Datum untrennbar verbunden. „Das Datum und die Gespräche sollen vor allem auch dafür sensibilisieren, dass Freiheit und Demokratie eben nicht selbstverständlich sind“, sagte Hendrik Hering. Ein solcher historischer Rahmen eigne sich, um dann auch aktuelle Herausforderungen für unsere gegenwärtige demokratische Gesellschaft zu diskutieren. Pressemitteilung
Landtag Rheinland-Pfalz
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