Ellen Demuth (CDU) bei der Wahl des Bundespräsidenten
Demuth in Bundesversammlung
Kreis Neuwied. Der rheinland-pfälzische Landtag hat in dieser Woche die Wahlfrauen und -männer für die 17. Bundesversammlung zur Wahl des deutschen Staatsoberhaupts gewählt. Diese wird am 13. Februar 2022 in Berlin stattfinden. Landtagsabgeordnete Ellen Demuth erklärt: „Ich freue mich sehr und bin demütig und dankbar, die Wählerinnen und Wähler dort vertreten zu dürfen. Es ist für mich eine große Ehre, bei der Wahl des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin abstimmen zu dürfen. Meiner Fraktion danke ich herzlich für die Nominierung. Durch meine Initiative und den Vorschlag der CDU-Landtagsfraktion wird Cornelia Nikolay, Intensivkrankenschwester aus dem Franziskus-Krankenhaus in Linz, ebenfalls Mitglied der Bundesversammlung sein. Seit 1992 arbeitet Frau Nikolay im Intensivbereich. Frau Nikolay gehört damit zu jenen Frauen und Männern, die in der Corona-Pandemie an vorderster Front stehen. Sie kämpfen täglich um viele Menschenleben und sind für mich die Heldinnen und Helden des Jahres. Die Pflegerinnen und Pflegerinnen leisten Herausragendes. Ihre Belastungen gehen an die Grenze des Erträglichen und verdienen unsere ganz besondere Wertschätzung.“ Auf Wahlvorschlag des Landtages Rheinland-Pfalz werden insgesamt 37 Wahlmänner und -frauen in die 17. Bundesversammlung entsandt.
Pressemitteilung
Ellen Demuth (CDU), MdL

Ob sich Frau Nikolay dafür etwas kaufen kann?
Diese Heldinnen und Helden, die im Gegensatz zu denjenigen, die diese verantwortungsvolle und aufreibende Arbeit immer nur in salbungsvolle Worte fassen anstatt etwas an deren prekärer personellen und finanziellen Situation endlich etwas zu ändern, machen das, wo die Politik versagt - ihrer Arbeit nachgehen, unterbesetzt und unterbezahlt.
Als Dank dafür darf Frau Nikolay Mitglied der Bundesversammlung sein? Eine für mich mehr als fragwürdige Belohnung für ihren täglichen Einsatz beim Kampf um Menschenleben.
Angesichts des Anlasses gefällt mir ihr Wortspiel mit ihrem Nachnamen.
Siegfried Kowallek, Neuwied