Politik | 30.07.2019

SPD Rheinbreitbach

Den Sommer gefeiert

Rheinbreitbach. Trotz – oder gerade wegen – Sommerferien und Urlaubszeit trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Rheinbreitbach zu einem entspannten Grillabend in privater Runde.

Wasser und Wein, Kölsch und Röggelchen sowie zahlreiche weitere regionale Spezialitäten standen auf der abendlichen Speisekarte. Vor der leiblichen Stärkung stand aber ein trauriger Anlass – die Sozialdemokraten gedachten dem ehemaligen Bürgermeister Wolfgang Gisevius, der vor kurzem nach schwerer Krankheit verstorben war. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Johannes Mühlbauer schilderte in bewegten Worten das Leben von Wolfgang Gisevius und dankte ihm posthum nochmals für seine Verdienste als Ortsbürgermeister von Rheinbreitbach und für die SPD Rheinbreitbach.

Johannes Mühlbauer hob hervor, dass es sehr unterschiedliche Politikbereiche gebe, in denen sich die SPD engagiere. Zwischen Bundes- und landespolitischen Wahlen und den Entscheidungen vor Ort bestehe jedoch ein ganz wichtiger Unterschied: Wer vor Ort wirke und sich engagiere, gestalte die Gegenwart und die Zukunft seines ganz persönlichen Umfeldes – nicht in abstrakter Form, sondern in konkreten politischen Taten. Das sei konkrete Politik zum Anfassen. Hier habe Wolfgang Gisevius mit seiner besonderen Persönlichkeit seine Aufgabe gesehen – nämlich Rheinbreitbach weiter lebens- und liebenswert zu erhalten und in eine gute Zukunft zu führen.

Ein weiteres Thema des Abends war ein Rückblick auf die vergangenen Wahlen. Einmütig waren die Sozis aus Rheinbreitbach der Meinung, dass der Wahlkampf engagiert geführt wurde. Die Rheinbreitbacher SPD freut sich, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler gefunden haben. „Hierauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen, sondern das gute Ergebnis muss für uns Ansporn sein, es in der kommenden Wahlperiode noch besser zu machen“ skizzierte der Fraktionsvorsitzende der Rheinbreitbacher SPD, Rudolf Martin, sein Konzept für die nächsten Jahre. „Wir werden entschlossen für Rheinbreitbachs Zukunft eintreten und immer auch zum Dialog mit den anderen politischen Fraktionen im Gemeinderat bereit sein – aber ein Dialog setzt immer auch Fairness, ehrliches Suchen nach Lösungen und mitunter auch Kompromissbereitschaft voraus“, meinte Martin abschließend.

Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und besonders auch mit den Ortsvereinen wolle die SPD die nächsten Jahre auch weiterhin engagiert „Politik für Rheinbreitbach“ machen.

Besonderen Respekt und Anerkennung zollten die Genossinnen und Genossen ihrem Bürgermeisterkandidaten Roland Thelen, der sich überzeugend bei der Wahl durchgesetzt habe. „Wir freuen uns, dass die Persönlichkeit, der Fleiß und die fachliche Kompetenz von Roland Thelen die Rheinbreitbacherinnen und Rheinbreitbacher überzeugt haben. Und wir sind froh, dass Bündnis 90/Die Grünen und die UWG mit uns für Roland Thelen eingetreten sind,“ resümierte Jutta Heller, die stv. Ortsvereinsvorsitzende.

Johannes Mühlbauer und alle Anwesenden sicherten Roland Thelen die Unterstützung der SPD für seine weitere Arbeit zu.

Einen Blick auf die politische Situation der Verbandsgemeinde Unkel öffnete der SPD-Verbandsvorsitzende Bernhard Reuter. Reuter legte dar, dass in allen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Unkel, also neben Rheinbreitbach auch in Erpel, Unkel und Bruchhausen, die SPD gestärkt aus den Wahlen hervorgegangen sei. Trotz der schmerzlichen Situation der Partei auf Bundesebene habe sich vor Ort gezeigt, dass gute Programme und überzeugende Menschen das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler finden. Deshalb sei ihm um die SPD nicht bange – auch wenn es derzeit auf Bundesebene viele Turbulenzen gebe.

Reuter wies aber auch darauf hin, dass die SPD die Krise auf Bundesebene solidarisch und demokratisch lösen werde – dafür stehe das mitgliederoffene Verfahren. „Demokratie vor Ort“, so Reuter, „hat sich bewährt“.

Mit zahlreichen, dann auch privaten Gesprächen, beendeten die Rheinbreitbacher Sozialdemokraten ihr spontanes Sommergrillen und waren sich sicher: Das setzen wir fort.

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