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Planungen für die alte Druckerei:

Denkmalschützer wollen für Erhalt des Hauses Walterscheid kämpfen

Bauausschuss mit den vorgelegten Planunterlagen nicht zufrieden

Denkmalschützer wollen für Erhalt
des Hauses Walterscheid kämpfen

Für den Erhalt dieses Gebäudes wollen die Sinziger Denkmalschützer kämpfen. Foto: BL

01.08.2016 - 13:42

Sinzig. Die Sinziger Denkmalschützer wollen weiterhin intensiv für den Erhalt des Hauses Mühlenbachstraße 40 (Buchhandlung Walterscheid) kämpfen. Der Bauausschuss war in seiner jüngsten Sitzung mit den vorgelegten Plänen, die er für zu dürftig hielt, nicht einverstanden und forderte Nachbesserung. Zwischen diesen beiden Polen liegen die Neuigkeiten über die Planungen eines großen Wohn- und Geschäftshauses auf dem Gelände der ehemaligen Krupp Druckerei zwischen Mühlenbachstraße und Barbarossastraße. Dort soll für rund sechs Millionen Euro ein neues Wohn- und Geschäftshaus entstehen, das vor allen Dingen mit barrierefreien Wohnungen glänzen will. Doch zur Chronologie der Ereignisse: Die neuen Pläne stießen bei der jüngsten Sitzung des Sinziger Bauausschusses auf große Skepsis, auch weil sie etwas dürftig daher kamen. Letztlich wollten die Mitglieder des Bauausschusses genaue Pläne und auch ein Modell sehen. Konkret heißt dies, dass die Entscheidung über einen neuen Bebauungsplan vertagt ist. Zwar könnte rein theoretisch bereits jetzt auf Grundlage des alten Bebauungsplans gebaut werden, aber der Investor will wohl einen neuen erweiterten Bebauungsplan.

Der dürfte in Sinzig noch für einige Diskussionen sorgen. Denn der Denkmalschutzverein will sich unbedingt für den Erhalt des stadtbildprägenden Gebäudes Mühlenbachstraße 40 einsetzen. In ihrer jüngsten Sitzung haben die Denkmalschützer beschlossen, notfalls mit der Verteilung von Flyern und einer Unterschriftenaktion für den Erhalt des Gebäudes zu kämpfen. Zunächst einmal haben sie aber in einem Schreiben an Bürgermeister Wolfgang Kroeger einen Kompromissvorschlag unterbreitet.

„Der massige Baukörper könnte ob des großen Platzangebotes einfach zurückversetzt werden“, sieht Denkmalschutzchef Karl Friedrich Amendt darin einen Königsweg. Um die Arkaden und Geschäfte optisch wahrnehmbar zu machen, könnten sich die Denkmalschützer gar mit einem Abriss der Gebäude Nummer 36 und 38 in der Mühlenbachstraße anfreunden.

Letztlich strebt man beim Denkmalschutzverein einen runden Tisch an, an der Stadt, Investor und die Denkmalschützer über die Problematik beraten könnten. Im Bereich der Denkmalschützer hat man aber auch weiter über die Investorin recherchiert.

Die Kölner Ärztin Doktor Manijeh Pischnamazzadeh will als Geschäftsführerin der Nova Investment Management GmbH mit Sitz in Köln das Projekt realisieren. „Wir haben uns gefragt, wer diese Investorin eigentlich ist und nachgeforscht. Die Nova Investment hat keine Telefonnummer, nur einen Briefkasten und die Medizinerin ist in dem Ärztehaus, in dem sie eine Praxis haben soll, nicht bekannt“, gibt sich Denkmalschutz Chef Karl Friedrich Amendt ebenfalls skeptisch. Und Amendt betont auch noch einmal: „Was hier entstehen soll, ist ein Riesenklotz mit vier Etagen, davon machen sich die Sinziger noch gar kein Bild“ weist er auf die erdrückenden Dimensionen des Neubaus hin. Das Thema wird die Sinziger und auch die Kommunalpolitik in den nächsten Monaten auf jeden Fall noch intensiv beschäftigen. Denn so kompromissbereit die Denkmalschützer sich geben, in ihren Reihen ist die Entschlossenheit, notfalls auch mit einer Unterschriftenaktion in der Öffentlichkeit für den Erhalt des Hauses Mühlenbachstraße 40 zu kämpfen, groß. - BL-

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Uwe Klasen:
Und unsere europäischen Nachbarn bauen ihren Kernkraftwerkebestand weitethin aus, keiner möchte dem deutschen Sonderweg über den Ausbau der sogenannten erneuerbaren Energien folgen.
juergen mueller:
Ja - rote Tulpen haben mit der SPD eines gemeinsam - ihre rote Farbe ist auffällig, sehen schön aus, verblühen aber schnell und haben keinen wirklichen Nutzen, weder für Tier noch Mensch - ein Schein ohne Nachhaltigkeit.
Uwe Klasen:
An der wachsenden Altersarmut haben, neben der Eigenverantwortung der davon Betroffenen, die Vertreter einer vollkommen unverantwortlich agierenden Politikerkaste! Und diese, selbst gute abgesicherten, Vertreter einer zunehmend, durch die Bevölkerung, nicht mehr unterstützten Politik, mahnen soziale Gerechtigkeit an.
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