Politik | 24.08.2021

Leserbrief zur Hochwasserkatastrophe im Ahrtal

„Der 100-jährige Regen“ in Sinzig

War er das? Der hundertjährige Regen, über den wir vor mehr als vierzig Jahren im Stadtrat und in den Ausschüssen der Stadt Sinzig zuerst mit einem etwas spöttischen Lächeln diskutiert haben? Wohl nicht, denn es ging damals um den Hauptsammler C – Harbachstraße – Rheinstraße bis zur Ahr. Und wir haben uns dann, angesichts der gerade neuen Autobahn A61, die innerhalb der Sinziger Gemarkungen ebenfalls Oberflächenwasser in den Harbach entwässert, auf den 67 – jährigen Regen geeinigt. Das war vor mehr als 40 Jahren! Wir konnten uns damals nicht vorstellen, dass zu diesem Zweck für dieses relativ kleine Gewässer, den Harbach mit seinen kleinen Zuläufen, sogar ein Regenrückhaltebecken zwischen der L82 und dem „Baus“ an der Stadteinfahrt von Franken (L82) und Königsfeld(L86) her, in den Entwässerungsplan für diesen Sammler, der unterirdisch teilweise schon einen Durchmesser hatte, dass man mit einem „Käfer“ durchfahren könnte, von dem Bonner Büro eingeplant worden war. Leider ist dieses Rückhaltebecken, außer dass ein paar Grundstücke dort zu dem Zweck von der Stadt erworben wurden, bis heute nichts geschehen. Könnte man dies nicht auch als eine Art Vorwarnung verstehen, über die heute bei einem so grausamen Hochwasser, was auch unsere Stadt getroffen hat, so vorwurfsvoll gegenüber den Politikern, Behörden u.a. in den Medien diskutiert wird? Muss immer erst etwas Schreckliches geschehen, bevor man bereits vorhandene Pläne und Maßnahmen umsetzt? Diesmal war es der Nordteil unserer Stadt, den es getroffen hat, der keine Chance hatte, der Wasserwand zu entgehen. Das nächste Mal könnte es den Süd- und Südwestteil treffen, wenn wir unsere Pläne und Möglichkeiten nicht schnellstens nutzen!

Roderich Graf Spee,

Sinzig

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