Wachtberger Ausschuss für Infrastruktur und Bau stimmte zu
Der Ortseingang von Pech soll noch in diesem Jahr erheblich schöner werden
Diplom-Biologin Ulrike Aufderheide stellte die Pläne vor – Unter den Kastanien soll ein Aufenthaltsplatz entstehen
Pech. Der Ortseingang von Pech soll künftig erheblich schöner werden als bisher, das wünscht sich nicht nur die Ortsvertretung. Das Gremium hatte im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Naturnahe Gärten in Wachtberg“ eine ansprechende Gestaltung erarbeitet. Auch die Bürger beteiligten sich an der Ideenfindung, und vor einem Jahr wurden die ersten Planentwürfe vorgestellt. Mittlerweile hat sich im Auftrag der Gemeinde die Diplombiologin Ulrike Aufderheide von Planungsbüro Calluna (Bonn) mit dem Thema beschäftigt und stellte dem Ausschuss für Infrastruktur und Bau jetzt ihre Planung zur Gestaltung des Ortseingangs von Pech vor.
Die Pläne befassen sich nicht nur mit dem Bereich der alten Baumreihe entlang der Huppenbergstraße, sondern auch mit dem gegenüberliegenden Bereich unter den Kastanien, hinter der Bushaltestelle. Entlang der Baumreihe soll ein terrassierter, mit einheimischen Stauden und Sträuchern bepflanzter Hang hergerichtet werden.
Das sei nicht nur schön anzusehen, sondern auch noch sehr insektenfreundlich, war die Diplom-Biologin überzeugt. Auf der anderen Seite soll es unter den Kastanien einen Platz mit Aufenthaltsfunktion und einer Trockenmauersitzbank geben. Zudem werde ein Wall mit bis zu 1,80 Metern Höhe einen lärmgeschützten Bereich schaffen, zur Straße hin soll er mit Wildgehölzen und Wildstauden bepflanzt werden. Spiralförmig angeordnete Sitzsteine sollen zum Aufenthalt von kleineren und größeren Gruppen animieren. Allerdings müsse mit den direkt betroffenen Anlegern noch eine einvernehmliche Lösung für den Bereich der Grundstücksgrenzen gefunden werden. Das Ganze soll etwa 80.000 Euro kosten, so die vorläufige Kostenschätzung.
Bushaltestelle soll zu einem Hingucker werden
Wünschenswert sei es, so Aufderheide, dass auch die Bushaltestelle zu einem Hingucker werde, doch dafür brauche man Sponsoren.
Dort könne beispielsweise das Motto des Ortes angebracht werden: „Zum Glück gibt’s Pech“. Christian Pohl vom Fachbereich Infrastruktur wies darauf hin, dass es noch keine Rückmeldung vom zuständigen Nahverkehrsverbund Rheinland gebe, ob eine Förderung hierfür möglich sei. Deshalb müsse man die Bushaltestelle vorläufig separat betrachten.
Wenn die erst später gebaut werde, sei es auch nicht weiter tragisch, ergänzte Dr. Roswitha Schönwitz (SPD), denn das Buswartehäuschen solle sich ohnehin dem Platz anpassen und nicht umgekehrt. Sie fand die vorgestellte Planung sehr durchdacht und sah darin ein gutes Beispiel auch für Privatgärten.
Jedenfalls dürfe man die Bürger nicht noch länger warten lassen. Helga Frohberg (FDP) hingegen hatte dafür plädiert, zwei Bauabschnitte aus dem Projekt zu machen und zunächst nur den Bereich entlang der alten Baumreihe zu verwirklichen. Der Platz unter den Kastanien solle erst später in Angriff genommen werden, wenn klar sei, ob es für die Bushaltestelle eine Förderung oder Sponsoren gebe.
Vereine sollen Eigenleistung übernehmen
Christian Feddern (Unser Wachtberg) fand die Planung an sich zwar gut, sah aber andere Projekte in Wachtberg als wichtiger an, etwa die schon seit Jahren versprochene Verkehrsberuhigung im Rondo-Viertel. Seinem Vorschlag, die Pecher Vereine und Bürger nach Möglichkeiten der ehrenamtlichen Eigenleistung zu fragen, will die Verwaltung aufnehmen. Jörg Schmidt (CDU) gab zu, dass 80.000 Euro viel Geld für dieses Projekt seien, dennoch stimme seine Fraktion grundsätzlich zu, denn es lohne sich für den Ort insgesamt.
So nahm der Ausschuss die vorgestellte Entwurfsplanung einstimmig bei drei Enthaltungen zustimmend zur Kenntnis.
Darüber hinaus erhielt die Verwaltung den Auftrag, die Planungen mit Blick auf eine Umsetzung zu vervollständigen sowie vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltsplans auszuschreiben und möglichst noch in diesem Jahr baulich umzusetzen.
JOST
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