Politik | 20.08.2013

Swisttaler Bürger dürfen beim Thema Windkraft mitreden

„Dialogforen Windenergie“

Am 5. und 19. September dürfen Fragen gestellt und Wünsche vorgebracht werden

Bei den beiden Dialogforen Windenergie am 5. und 19. September in Pulheim stellen sich die Experten den Fragen der Bürgern. -VJ-

Swisttal. Die Bürger der Gemeinde Swisttal dürfen und sollen jetzt beim geplanten Bau und Betrieb von Windrädern mitreden. Bei zwei „Dialogforen Windenergie“ am 5. und am 19. September, jeweils von 18 bis 21 Uhr im Dorfhaus Ollheim, dürfen alle Interessierten Fragen stellen, mitdiskutieren und Wünsche vorbringen bezüglich der eventuell in der Gemeinde geplanten Windenergieanlagen. Sechs Experten werden dabei vorab zu Planungs-, Rechts- und Entwicklungsfragen Stellung nehmen. Den Bürger-Dialog hatte der Swisttaler Planungsausschuss ins Leben gerufen, der sich von den Ergebnissen eine Entscheidungshilfe für die noch zu treffenden Beschlüsse erhofft. Der Vorsitzende des Dorfgemeinschaftsvereins Ollheim, Wilfried Hein, berichtete von zahlreichen Wünschen aus der Ollheimer Bürgerschaft nach weiteren Informationsveranstaltungen. „Es hat sich gezeigt, dass ein großer Wunsch in der Bevölkerung nach weiterer Sachaufklärung besteht“, so Hein in einer Pressekonferenz. Da es innerhalb der Swisttaler Politik einen breiten Konsens in dieser Angelegenheit gebe, habe praktisch keine politische Diskussion über das Thema stattgefunden. „Die Energiewende kann nur mit der Natur und mit den Menschen funktioniert“, war der frühere Swisttal-Bürgermeister überzeugt.

Überblick über komplexes Thema

Neben der erneuten Vorstellung des bisherigen Planungsprozesses sollen bei den beiden Dialogforen auch eine Reihe wichtiger Aspekte erörtert werden, die den Bürgern unter den Nägeln brennen, ergänzte die Erste Beigeordnete Petra Kalkbrenner. Schließlich handele es sich bei der Umsetzung der Energiewende um ein komplexes Thema. Dabei solle der Blick aber in die Zukunft gerichtet werden, indem man aufzeigen wolle, wie eine verträgliche Entwicklung der geplanten Konzentrationszonen vorgenommen werden könnte. Sechs Experten sind dazu eingeladen. Rechtsanwalt Dr. Felix Pauli wird zu den rechtlichen Aspekten Stellung nehmen. Die städtebaulichen Gesichtspunkte wird Stadtplaner Dr.-Ing. Detlef Naumann beleuchten, die Themen Natur und Umwelt behandelt Diplom-Ingenieur Michael Ginster. Informationen über die erwarteten Lärmemissionen hat Diplom-Ingenieur Manfred Heppekausen. Dr. Katrin Gehles von der EnergieAgentur.NRW schließlich wird Möglichkeiten aufzeigen, wie sich die Bürger selbst aktiv in das Geschehen einbringen können, beispielsweise über einen „Bürgerwindpark“. Die Moderation der Dialogforen übernimmt Diplom-Ingenieur Heinz-Jürgen Schütz von der EnergieAgentur.NRW.

Schon jetzt Fragen stellen

Wesentliche Unterstützung erfährt der Dialog auch von der Geschäftsstelle „Dialog schafft Zukunft - Fortschritt durch Akzeptanz.NRW“. Die neutrale und überparteiliche Beratungsstelle wurde vom nordrhein-westfälischen Wirtschaft-Ministerium ins Leben gerufen und soll die Bürgerbeteiligung im Land stärken. Für die Bürger besteht schon jetzt die Möglichkeit, Fragen vorab einzureichen. Die Fragen können per E-Mail unter:

Windenergie@Swisttal.de oder schriftlich an die Gemeindeverwaltung Swisttal, Dialogforum Windenergie, Rathausstraße 115, 53913 Swisttal, gerichtet werden. Sie werden anschließend auf der Homepage der Gemeindeverwaltung www.swisttal.de veröffentlicht, an die Experten weitergeleitet und im Dialogforum schließlich öffentlich beantwortet. Dort ist zudem die Einrichtung von Themenecken für den direkten Austausch mit den einzelnen Experten vorgesehen.

Bei den beiden Dialogforen Windenergie am 5. und 19. September in Pulheim stellen sich die Experten den Fragen der Bürgern. Foto: -VJ-

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