Anregung des CDU-Ortsverbands Kettig
Die Abfallbewirtschaftung im Landkreis optimieren
Kettig. Nachdem das neue Abfallwirtschaftskonzept der Kreisverwaltung Anfang des Jahres in Kraft getreten ist, soll es für die Bürger nun auch verbesserte Möglichkeiten geben, den Grünschnitt, der im eigenen Garten anfällt, schneller ortsnah zu entsorgen.
Bereits 2014 hatte die CDU Kettig die Forderung nach einer eigenen Grünschnittsammelstelle, als einem zusätzlichen und wichtigen Baustein im Abfallkonzept des Landkreises, gestellt. Gemeinsam mit der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz konnte die CDU Kettig ein entsprechendes orts- und damit bürgernahes, kostenfreies Entsorgungskonzept anstoßen, das auch vom Gemeinderat Kettig unterstützt wurde. Nun ist es soweit: In Kürze wird am Ortsausgang an der Kärlicher Straße eine gemeinsame Grünschnittsammelstelle entstehen, die sich die drei Gemeinden Kettig, Weißenthurm und Mülheim-Kärlich teilen werden. Die Kosten für die Errichtung des Grünschnittsammelplatzes werden in voller Höhe von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz übernommen. Das Gelände mit etwa 1800 Quadratmetern Fläche wird eingezäunt und die Bodenfläche mit Schotter belegt und befestigt. Der anfallende Grünschnitt wird vom Kreis entsorgt. Kurz nach Bekanntwerden dieser Entscheidung erreichten die CDU Kettig zahlreiche Anfragen interessierter Bürger, die nicht verstehen konnten, dass an der neu einzurichtenden Sammelstelle kein Rasen-, Laub- oder Wurzelabfall entsorgt werden darf. Da die bisherige offizielle Meinung der Kreisverwaltung dazu war, dass beispielsweise Rasenschnitt in den Bioabfallbehälter oder in kostenpflichtige Abfallsäcke gehört, bestellten viele Bürger große und damit teure Bioabfalltonnen.
Nach Gesprächen zwischen Bürgermeister Hollmann und Ortsbürgermeister Moskopp wurde nun zunächst ein Fünf-Kubikmeter-Container auf dem Betriebshof der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Rheinau 44, Mülheim-Kärlich, aufgestellt. Dies erreichte Bürgermeister Hollmann nach intensiven Gesprächen mit der Abfallwirtschaft des Kreises und ist für die CDU Kettig der erste Schritt zu einer bürgerfreundlichen Abfallentsorgung. Die CDU Kettig stellt nun die Frage, ob nicht noch ein zusätzlicher Container für Rasenschnitt, Laubabfälle etc. auf dem gemeinsamen Grünschnittsammelplatz in Kettig aufgestellt werden kann. Ortsbürgermeister Moskopp wird diesen zusätzlichen Bedarf mit Bürgermeister Hollmann und den Stadtbürgermeistern Heim und Klöckner besprechen. Sollte dies erreicht werden, so wäre dies der zweite Schritt und die optimale Lösung für die kostenlose Entsorgung von Rasenschnitt und Laubfällen. Die CDU Kettig ist der Auffassung, dass auch der Landkreis Mayen-Koblenz als Abfallbehörde ihr „Abfallwirtschaftskonzept“ überdenken und weiterentwickeln sollte. In diesem Prozess müssen die Anregungen der Bürger ernst genommen und in einem weiteren Schritt umgesetzt werden.
