Bundesministerin Andrea Nahles, MdB diskutiert über Projekt zur Inklusion
Die Beschäftigungssituation hat sich stetig verbessert
Andernach. Das Projekt „Inklusion, Analyse und Intervention“ („InAnI“) soll behinderte Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz durch intensive, langfristige und auf den einzelnen Menschen abgestimmte Unterstützung an den allgemeinen Arbeitsmarkt heranführen. Für dieses Projekt hat das Jobcenter Mayen-Koblenz bei einem Bundesprogramm den Zuschlag erhalten. Für zwei Jahre kümmern sich nun die Integrationsfachdienste der Barmherzigen Brüder in Saffig um deren Umsetzung. Im Rahmen ihrer Sommerreise durch den Wahlkreis nahm die Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles an einer Diskussionsrunde mit Holger Brandt, dem kaufmännischen Direktor der Barmherzigen Brüder sowie Partnern aus der Wirtschaft teil. Dabei hob sie die Bedeutung des Programms hervor: „Die Menschen mit Behinderung haben bislang häufig Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt, weil ihre individuellen Fähigkeiten und Potenziale nicht ausreichend gefördert wurden. Dies soll sich in diesem Programm grundlegend ändern.“, erläuterte die Ministerin ihre Motivation, das Bundesprogramm zu entwickeln. Sie verwies in ihrem Statement auf die aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktes, die eine deutliche Verbesserung der Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen aufweisen. „Schwerbehinderte Menschen in Arbeit zu bringen, ist mir wichtig, weil es ihnen durch die Teilhabe am Arbeitsleben auch weitere Perspektiven ermöglicht“, begründete Andrea Nahles ihre Bemühungen. Wichtig sei daher eine gute Zusammenarbeit mit den Partnerinnen und Partnern aus der Wirtschaft. „Ich bin froh, dass heute so viele Interessierte gekommen sind und sich in die Gesprächsrunde eingebracht haben. Dadurch nehme ich wichtige Impulse mit nach Berlin. Menschen mit Behinderung in Arbeit zu bringen, ist eine wichtige und lohnende Aufgabe, die auch künftig im Fokus meiner Arbeit liegen wird“, betonte Andrea Nahles.
Pressemitteilung des Büros
Andrea Nahles
Mitglied des Deutschen
Bundestages
Bundesministerin für
Arbeit und Soziales
