Krahnenburg - eine Herzensangelegenheit
„Die Probleme der Anwohner werden ausgeblendet“
Andernach. Wie man in der Ausgabe „Blick Aktuell“ 50/2017 lesen konnte, ist die Krahnenburg für die Metzgerei Ahsenmacher eine Herzensangelegenheit.
Wir als Anlieger sind natürlich erfreut, einen Liebhaber für dieses Gebäude gefunden zu haben, zumal hohe Investitionen getätigt werden. Laut Metzgerei Ahsenmacher sollen diese durch Hochzeitsfeiern am Wochenende finanziert werden.
Auch die CDU ist begeistert, dass ein Ratskollege die Burg übernimmt. Der Ratsvorsitzende der CDU Masberg macht sich auch schon große Sorgen über die Parkmöglichkeiten für die erwarteten Besucher. Die Probleme der Anwohner werden dagegen ausgeblendet.
Die Lösung kann nicht sein, immer mehr Verkehr auf den Krahnenberg zu bringen, das Gegenteil müsste der Fall sein. Schon die Eröffnung des sogenannten Traumpfädchens führte auf dem Krahnenberg zu einem Verkehrschaos, auf das offenbar niemand der Verantwortlichen vorbereitet war.
Überall sonst in Deutschland ist s erklärtes Ziel, den Verkehr zu reduzieren, nur bei der CDU in Andernach ist das offenbar noch nicht angekommen. Tatsache ist und muss immer wieder erwähnt werden: die Straße, die zum Krahnenberg hinauf führt (Krahnenbergstraße und In der Felster), ist eine Sackgasse!
Alles, was dort hinauf fährt, muss dort auch wieder herunterfahren. Das bedeutet für alle Anwohnerinnen und Anwohner, darunter viele junge Familien mit kleinen Kindern, das doppelte Verkehrsaufkommen! Schon jetzt ist die schmale Straße so stark befahren, dass zusätzlicher Verkehr ihre Kapazitätsgrenze überschreitet. Ganz zu schweigen von der gefährlichen Raserei schon heute, denn kaum jemand hält sich an die hier vorgeschriebene Geschwindigkeit von Tempo 30. Auch unser Oberbürgermeister Hütten hüllt sich zu alldem in Schweigen. Es wäre schön, wenn man Bürgernähe nicht nur vor der Wahl demonstriert und das Gespräch mit den Betroffenen sucht. Warten wir‘s ab!
Pressemitteilung
der Familie Rolf Engel
