Politik | 11.01.2019

FWG Neuwied stellt Kandidatenliste auf

Die Stadt mitgestalten und entwickeln

24 Frauen und Männer bewerben sich für die Wählergruppe um einen Sitz im Stadtrat

Mit insgesamt 24 Kandidaten tritt die FWG im kommenden Mai bei den Wahlen zum Neuwieder Stadtrat an. privat

Neuwied. Die Freie Wählergruppe (FWG) Neuwied wird sich bei den Stadtratswahlen im Mai wieder mit einer eigenen Liste dem Votum der Bürger stellen.

Bei einer Mitgliederversammlung in Altwied stellte sie ihre Kandidatinnen und Kandidaten auf. 24 Frauen und Männer umfasst die Liste der Freien Wähler, die das Geschehen in der Stadt weiter mitgestalten und sich für die Belange und die Entwicklung der Stadt und der Stadtteile einsetzen wollen.

Dabei wurde der FWG-Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Neuwieder Stadtrat, Karl-Josef Heinrichs, von den 25 Mitgliedern einstimmig zum Spitzenkandidaten gewählt. Auf den nächsten Plätzen folgen Jörg Niebergall, Arno Jacobi, Andrea Niebergall, Serdar Bilici, Lars Ebert und Liane Herbst.

Die FWG versteht sich als Zusammenschluss unabhängiger Bürgerinnen und Bürger.  „Sie steht für eine ehrliche, an der Sache orientierte und kompetente Politik, die den Bürger mit holt und einbezieht, um so Probleme und Herausforderungen anzugehen“, betonte Heinrichs in der Versammlung. Dabei sehen sich die Freien Wähler als echte Alternative zu den etablierten Parteien ohne Fraktionszwang und parteiideologischen Ballast.

Zahlreiche Themen auf der Agenda

Heinrichs sieht aktuell eine Vielzahl von Themen, die von der Politik bearbeitet werden müssen, so unter anderem den weiteren Ausbau der Kindertageseinrichtungen, die Weiterentwicklung der Innenstadt mit allen Facetten und die Stärkung der innerörtlichen Entwicklung der Stadtteile, die Fortschreibung und Umsetzung eines Integrationskonzeptes, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Weiterentwicklung der Verwaltung und der städtischen Unternehmen. Als weitere Herausforderung sieht die FWG den demographischen Wandel, dem in vielen Politikfeldern Rechnung getragen werden müsse. Als das zentrale Thema sieht die FWG die Konsolidierung des Haushalts mit einer deutlichen Verbesserung der Finanzausstattung. Die FWG sieht hier Bund und Land in der Pflicht. Das Urteil des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz, der das Land verpflichtet hat, den Kommunen auf dem Wege des Finanzausgleichs eine angemessene Finanzausstattung zu sichern, wird nicht nur aus Sicht der FWG, sondern auch von Sachverständigen und kommunalen Spitzenverbänden als unzureichend bewertet. Neuwied als kreisangehörige Stadt wird dabei deutlich benachteiligt. Von daher strebt die FWG nach wie vor eine Klage der Stadt gegen das Land an, um hier spürbare und nachhaltige Verbesserungen zu erzielen. Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten auf der FWG-Liste sind Tim Rönz, Thomas Schäfer, Herbert Woidtke, Wolfgang Herbst, Thomas Remark, Kurt Zilles, Ute Heinrichs, Rene Aretz, Hanspeter Schladt, Sandra Kirch, Marie-Luise Engelhardt, Vivien Schäfer, Andre Ganzer, Werner-Andreas Fortuna-Kaltenborn, Inessa Hanikel, Andrea Dickenberger und Rudolf Naumann.

Zu den Ortsbeiratswahlen im Mai wird die Freie Wählergruppe ebenfalls in verschiedenen Stadtteilen mit einer eigenen Liste antreten. Die FWG als Befürworter und Initiator der Ortsbeiräte in Neuwied sieht in diesen Beiräten eine Stärkung des örtlichen Gemeinschaftslebens und der vielen Vereine, Gruppen und Gemeinschaften vor Ort.

Pressemitteilung der

Freien Wählergruppe Neuwied 

Mit insgesamt 24 Kandidaten tritt die FWG im kommenden Mai bei den Wahlen zum Neuwieder Stadtrat an. Foto: privat

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