Politik | 15.07.2016

Wählergruppe „Wir für St. Sebastian“ informiert

Die WfS ist ganzjährig aktiv

St. Sebastian. Sommerzeit, wenn auch mit eingeschränktem Sommerfeeling, ist ja üblicherweise eine Zeit, in der in der großen Politik nicht viel passiert und sich die Protagonisten in Urlaub verabschieden. Auch in St. Sebastian scheint es derzeit ruhig zuzugehen, wenn man bedenkt, dass es seit der letzten bis zur nächsten Gemeinderatssitzung circa sechs Monate dauern wird. Das ist aber wahrscheinlich deswegen der Fall, weil keine großen dringenden Themen abschließend zu entscheiden sind. Die Wählervereinigung „Wir für St. Sebastian“, kurz WfS genannt, ist jedoch ganzjährig aktiv, sei es mit Anträgen an die Ortsgemeinde oder mit regelmäßigen Stammtischen. Bei diesen gut besuchten Stammtischen haben alle Bürger in lockerer Runde die Gelegenheit zum Gedankenaustausch und zur Erörterung aktueller Themen, die ihnen besonders am Herzen liegen. Die Wählervereinigung wird auch in Zukunft aufmerksam zuhören und entsprechend agieren. Als Beispiel sei das sehr gewöhnungsbedürftige neue Abfallwirtschaftskonzept genannt. Durch diese Neuregelung ist die jährliche, kostenlose Grünschnittabfuhr weggefallen, sodass jeder Bürger sehen muss, wie er seinen Grünschnitt entsorgen kann. Gerade die Bürger mit kleineren oder auch größeren Gärten mit entsprechendem Rasen- und Pflanzenbewuchs kommen mit den kostenpflichtigen Biotonnen kaum aus, zudem Holz- und strauchartige Grünabfälle nicht hierüber entsorgt werden können. Diese können oder müssen dann entweder am Wertstoffhof Eiterköpfe oder an kreisweit eingerichteten Grünschnittsammelstellen abgegeben werden. Viele Mitbürger sind aber wegen fehlender Fahrzeuge, gegebenenfalls mit Anhänger, hierzu nicht in der Lage. Die WfS hat daher bereits mit Schreiben vom 24. November 2015 an die Ortsgemeinde einen Antrag gestellt, zu prüfen, ob es in St. Sebastian die Möglichkeit gibt, ähnlich wie in anderen Ortsgemeinden, einen Grünschnittsammelplatz einzurichten. Es scheint jedoch, auf Grund von erheblichen bürokratischen Hindernissen, derzeit nicht möglich zu sein, einen solchen Platz in der Ortsgemeinde einzurichten. Derzeit werden aber noch eventuelle Möglichkeiten hierzu geprüft. „Wir für St. Sebastian“ wird die Entwicklung hierzu im Sinne der Bürger weiter beobachten und entsprechend berichten. Mit etwas gutem Willen und Überwindung von eventuellen bürokratischen Hindernissen wird auch hierzu eine für alle Bürger günstige Lösung zu finden sein.

Gute Arbeit geleistet

Etwas anderes: Das letzte Schreiben aus dem Büro der Ortsgemeinde, unterzeichnet von Ortsbürgermeister Marco Seidl, veröffentlicht im „BLICK aktuell“, erfordert zumindest in einigen dort genannten Punkten eines korrigierenden Kommentars. Es ist ja nicht so, dass in seiner krankheitsbedingten Abwesenheit nichts oder nicht viel bzw. etwas Falsches passiert ist. Das die Förderanträge zur Sanierung des Sportlerheims abgelehnt wurden, ist für die Wählervereinigung sehr bedauerlich. Sie geht aber davon aus, dass von Seiten des Ortsbürgermeisters in dieser Richtung bei den Genehmigungsbehörden interveniert wird. Zwischenzeitlich soll ja Bewegung in die Sache gekommen sein. Es wird davon ausgegangen, dass der Ortsbürgermeister selbst noch zeitnah darüber berichten wird. Der Ortsbürgermeister führt zwar in seinem Schreiben an, dass die Heizung und die Duschen saniert werden müssen. Er vergisst dabei aber, zu erwähnen, dass noch vor der Sportwoche insgesamt sechs neue Duscharmaturen installiert wurden, damit wenigstens zur Sportwoche einigermaßen brauchbare Duschanlagen vorhanden sind. Insoweit begrüßt es die WfS ausdrücklich, dass die beiden Beigeordneten Henning Oster und Rudolf Seibrich in der krankheitsbedingten Abwesenheit des Ortsbürgermeisters in Abstimmung mit dem Bauausschuss die Installation der Duschanlagen veranlasst haben und dass dies zügig und zeitnah durch den günstigsten Anbieter erfolgen konnte. Gleiches gilt für die Montage der Schaukel auf dem Spielplatz in der Koblenzer Straße. Auch die Ersatzbeschaffung und Installation wurde in Abwesenheit des Ortsbürgermeisters vom Ersten Beigeordneten veranlasst. Wenn auch nicht jede Schraube dem vorherigen Spielgerät gleich ist, sollte doch auch der Ortsbürgermeister im Sinne der spielfreudigen Kinder froh sein, dass dies veranlasst wurde und nicht die ganze Sache bemängeln. Die Neubeschaffung erfolgte in der jetzt installierten Ausführung durch die Fachabteilung der Verbandsgemeinde Weißenthurm. Darüber hinaus haben die Gemeindearbeiter den Fallschutzbereich durch Neuanlage einer Rasenfläche kostengünstig optimiert.

Dankbare Kinder sind das optimale Ergebnis. Ein weiterer erwähnenswerter Punkt sind seine Ausführungen zu den Zusatzarbeiten an den Außenanlagen der Kindertagesstätte. Der Bauausschuss hat in seiner letzten Sitzung am 12. Mai das hierzu erstellte Leistungsverzeichnis geprüft und mit einigen Änderungen der Verbandsgemeinde den Auftrag zur Ausschreibung erteilt. Weshalb jetzt der Ortsbürgermeister nochmal eine Prüfung vornehmen will, erschließt sich der WfS nicht. Es gibt in der Verwaltung klare Vertretungsregelungen. Und wenn in dieser Zeit Entscheidungen getroffen werden, sind diese unseres Erachtens von allen Seiten zu akzeptieren und nicht öffentlich zu kritisieren.

In die circa dreimonatige Vertretungszeit fielen auch die Landtagswahl und die Wahl des Landrats. Diese Wahlen wurden von den beiden Beigeordneten Henning Oster und Rudolf Seibrich organisiert und in guter Zusammenarbeit mit allen Fraktionen durchgeführt.

Pressemitteilung

Wählergruppe „WfS“

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