Gisela Hein soll erste Bürgermeisterin Swisttals werden
„Die Zeit ist reif für frischen Wind in Swisttal!“
Swisttal. Die 52-jährige Gisela Hein aus Odendorf soll erste Bürgermeisterin der Gemeinde Swisttal werden. Einstimmig nominierten die Sozialdemokraten auf ihrer Mitgliederversammlung die parteilose Diplom-Volkswirtin, die seit vielen Jahren sachkundige Bürgerin ist. Nach ihrer Nominierung dankte Hein den Mitgliedern für das Vertrauen und erklärte: „Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam viel für Swisttal bewegen und bewirken können. Das wird auch ein Kernpunkt dieser herausfordernden Aufgabe sein: zusammen mit den Bürgern Vorhaben zu planen, anzupacken und umzusetzen. Gemeinsam wollen wir an einem Swisttal arbeiten, in dem sich alle wohlfühlen und ein gutes Wohn- und Arbeitsumfeld vorfinden. Junge Familien müssen auch in Swisttal Familie und Beruf vereinbaren können, Senioren so lange wie möglich in ihrem vertrauten Umfeld wohnen bleiben können. Dafür braucht es alternative Wohnformen sowie attraktive und intakte Ortszentren. Deswegen muss auch die Wirtschaftsförderung verbessert werden. Bei alle dem sollten wir uns immer am Gedanken der Nachhaltigkeit orientieren.“ Wann die nächste Bürgermeisterwahl stattfindet, steht indes noch nicht fest. Während viele seiner Kollegen und der Landrat des Kreises den Weg für gemeinsame Wahlen von Rat und Verwaltungschef im Mai nächsten Jahres freimachen, hält der Swisttaler Bürgermeister derzeit noch an einem Wahltermin in 2015 fest. Der Ortsvereinsvorsitzende Tobias Leuning freute sich: „Gisela Hein ist eine sozial engagierte Wirtschaftsexpertin und fest in Swisttal verwurzelt. Mit der Fachfrau für Kommunikation und Dialog setzen wir auf eine Bürgermeisterin, die die Bürgerinnen und Bürger einbezieht und mitnimmt.“
Gisela Hein ist sozial engagiert
Nach über zehn Jahren als Referentin für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit beim Diakonischen Werk, machte Gisela Hein sich vor einigen Jahren selbstständig. Seitdem berät sie klein- und mittelständische Unternehmen im Marketing. In Zusammenarbeit mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg bietet sie Workshops zu Fragen der Nachhaltigkeit und des gesellschaftlichen Engagements an. Neben Beruf und Familie - sie ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter von 20, 24, 25 Jahren - ist und war Gisela Hein stets ehrenamtlich aktiv, u.a. in der evangelischen Kirche, auch einige Jahre als Presbyterin sowie im Swisttaler Gewerbeverein, der Swisttaler Tafel und der Kommunalpolitik. Vielen Bürgern wurde sie durch ihre geschickte Moderation des 2012 von der Gemeinde in Heimerzheim veranstalteten Seniorenforums bekannt. Nach der Nominierung von Gisela Hein warf Christian Wiesner aus der Sicht des Vorstands einen Rückblick auf den Bundestagswahlkampf und die Wahlergebnisse in Swisttal. Er dankte den Wahlkämpfern des Ortsvereins für ihren Einsatz. Wie die Erststimmen-Ergebnisse für die SPD in einzelnen Ortsteilen wie z.B. in Odendorf, Essig und Heimerzheim zeigten, hätten sich die Hausbesuche besonders gelohnt. Trotz des Zuwachses um 2,5 Prozent in Swisttal könne man mit dem Wahlergebnis der SPD nicht zufrieden sein. Erwartungsgemäß kontrovers verlief die Diskussion über die Frage, ob die SPD eine große Koalition mit der CDU eingehen solle. Als Kandidatin für den Kreistag wurde einstimmig Susanne Sicher nominiert, die schon in den letzten fünf Jahren für die SPD dem Kreistag angehörte. In ihrem vorangegangenen Bericht informierte sie die Mitglieder ausführlich über die aktuellen Themen, wie den von Landrat Kühn und der CDU angestrebten und von der SPD abgelehnten Ankauf von Aktien am Energieunternehmen Rhenag. Vorsitzender Tobias Leuning kündigte einen kommunalpolitischen Informationsabend am 5. November an, um Interessierte über Mitarbeitsmöglichkeiten zu informieren, sowie eine weitere Mitgliederversammlung am 4. Dezember mit den Schwerpunktthemen neues kommunalpolitisches Programm und Besetzung der Wahlbezirke für die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 an. Ferner ist für den 10. November 11. eine Herbstwanderung nach Unkel mit Besuch des Willy-Brandt-Forums geplant.
Pressemitteilung der
SPD Swisttal
