Politik | 05.01.2026

CDU-Direktkandidat Jan Petry im Gespräch mit JU Neuwied

Diskussion über Sicherheitspolitik, Wehrpflicht und internationale Konflikte

Im Mittelpunkt standen sicherheitspolitische Fragen, die derzeit in Deutschland und Europa kontrovers diskutiert werden.  Foto: Jan Petry

Neuwied. Auf Einladung des JU-Stadtverbandes Neuwied nahm der CDU-Direktkandidat für die rheinland-pfälzische Landtagswahl im Wahlkreis Neuwied, Jan Petry, an einer intensiven und hochaktuellen Diskussionsveranstaltung teil. Als Referent war der Jugendoffizier der Bundeswehr, Florian Roth, zu Gast. Im Mittelpunkt standen sicherheitspolitische Fragen, die derzeit in Deutschland und Europa kontrovers diskutiert werden: von den verschiedenen Modellen einer möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht über die Rolle der Bundeswehr in internationalen Einsätzen, die Bedrohung durch Russland bis hin zur komplexen Lage im Nahen Osten.

Bereits in seinem Eingangsstatement machte der CDU-Direktkandidat deutlich: „Wir leben in einer Zeit, in der Sicherheit nicht selbstverständlich ist. Die Bundeswehr ist ein zentraler Pfeiler unserer Verteidigungsfähigkeit und unseres internationalen Engagements. Wir müssen darüber sprechen, wie wir junge Menschen für diese Verantwortung gewinnen können – sei es durch eine Dienstpflicht oder andere Formen gesellschaftlichen Engagements.“

Die Diskussion entwickelte sich schnell zu einem offenen Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dabei ging es nicht nur um die Frage, ob und wie eine Wehrpflicht wieder eingeführt werden könnte, sondern auch um die Bedeutung von Resilienz und Bündnisfähigkeit in einer zunehmend unsicheren Welt. „Mir ist wichtig, dass wir nicht nur über Pflichten reden, sondern auch über Chancen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, ergänzte Petry. „Ein verpflichtender Dienst – ob militärisch oder zivil – kann Brücken bauen zwischen unterschiedlichen Lebenswelten.“

Auch die Vorsitzende des JU-Stadtverbandes Neuwied, Verena Schütz, selbst B-Kandidatin im Wahlkreis Neuwied, betonte die Relevanz solcher Veranstaltungen: „Unsere Generation steht vor großen Herausforderungen. Wir wollen verstehen, wie Sicherheitspolitik funktioniert und welche Verantwortung wir als Gesellschaft tragen. Die offene Diskussion mit dem Jugendoffizier und unserem Direktkandidaten Jan Petry war ein wichtiger Beitrag dazu. Gerade junge Menschen müssen die Möglichkeit haben, sich eine eigene Meinung zu bilden.“

Neben sicherheitspolitischen Fragen wurde auch die aktuelle Lage im Nahen Osten thematisiert. Der Jugendoffizier gab zudem Einblicke in die strategischen Überlegungen der Bundeswehr und die Bedeutung internationaler Kooperationen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, kritische Fragen zu stellen – von der Rolle Deutschlands in der NATO bis hin zu humanitären Aspekten militärischer Einsätze.

Die Veranstaltung endete mit einem klaren Signal: Sicherheitspolitik ist kein Randthema, sondern betrifft alle Generationen. Die Junge Union Neuwied wird auch künftig Plattformen für den Dialog schaffen und den Austausch mit Experten fördern. „Wir wollen weiterhin Formate anbieten, die junge Menschen an politische und gesellschaftliche Fragen heranführen“, so Verena Schütz abschließend.

Pressemitteilung

JU Stadt Neuwied

Im Mittelpunkt standen sicherheitspolitische Fragen, die derzeit in Deutschland und Europa kontrovers diskutiert werden. Foto: Jan Petry

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