KKK (Kino-Kulinarisches-Kommunikation) – der besondere Filmabend
Django - Ein Leben für die Musik
Die Gesellschaft für intern. Kulturaustausch (GIK), Forum Senioren sowie des Bürgerverein Meckenheim laden für Donnerstag, 6. September ein
Meckenheim. Die Gesellschaft für internationer Kulturaustausch (GIK) und dem Forum Senioren sowie der Bürgerverein Meckemheim laden zur KKK-Reihe zum 32. Film ein, am Donnerstag, 6. September, 18 Uhr im Drehwerk Adendorf, in Wachtberg, Töpferstr. 17.
Django - Ein Leben für die Musik
Dieser Film eröffnete 2017 den Wettbewerb der 67. Berlinale, uns öffnet er einen Abend mit wunderbarer Musik und interessanten Gesprächen.
Wir sind im Jahre 1943 in Paris, das von den Nazis besetzt ist. Während Sinti und Roma verfolgt werden, kann sich die Jazz-Legende Django trotz seiner Sinti-Wurzeln sicher fühlen, denn mit seinem einzigartigen Gypsie-Swing füllt der Gitarrenvirtuose die Konzertsäle, löst er Begeisterungsstürme aus.
Doch plötzlich soll seine Kunst vereinnahmt werden, denn Goebbels plant, den Star für eine Tournee nach Berlin zu holen. Django weigert sich, seine Kunst für Propagandazwecke missbrauchen zu lassen und ist von nun an mit seiner Familie auf der Flucht. In der Nähe des Genfer Sees kommt er in Kontakt mit Résistance-Kämpfern. Aber noch einmal spielt Django - allerdings mit strengen Auflagen - vor deutschen Nazi Offizieren. Das Konzert wird jäh unterbrochen, als ein Soldat einen Sprengstoffanschlag auf einen deutschen Zug meldet.
Die Handlung wird spannend, darum geht es jedoch nicht in erster Linie: der Film ist nicht dokumentarisch, sondern er beruht wesentlich auf der mit fiktiven Elementen angereicherten Django Reinhardt-Biografie „Folles de Djhango“, veröffentlicht 2013 von dem französischen Autor Alexis Salatko, es wird nicht ein ganzes Künstlerleben gezeigt, sondern Schlüssel-Ereignisse im Jahr 1943.
Es gibt viel Musik von Django Reinhardt, neu eingespielt von dem Rosenberg Trio; und Django Darsteller Reda Kateb hat ein Jahr lang Gitarre geübt, um den „Dreifingerblitz“ zu imitieren.
Im Mai 1945 wird sein Requiem für die vom Nationalsozialismus getöteten Sinti und Roma in Paris aufgeführt. Neben Streichern und einem Chor ist das Stück auch mit einer Kirchenorgel besetzt.
Fragen liegen auf der Hand: l´art pour l´art, ist das überhaupt möglich? Ist Musik nicht nur Genuss, Freude, persönliche Leidenschaft, Können, sondern auch ein gesellschaftliches Phänomen, ist Kunst immer auch politisch?
Um Anmeldung beim Drehwerk, Tel. (0 22 25) 70 81 719 wird gebeten, bitte die Mitgliedschaft bei GIK, FSM oder BVM angeben.
Die Anmeldung ist verbindlich. Im Eintrittspreis von 10 Euro ist ein Imbiss eingeschlossen. Plötzliches Verhindertsein verpflichtet zum Anruf oder zum Stellen einer Ersatzperson. Immer wieder werden Interessenten abgewiesen, obgleich dann bei der Vorführung Plätze frei bleiben. Außerdem kann der Preis einschließlich Imbiss nicht gehalten werden, wenn Angemeldete ohne Nachricht wegbleiben. Kosten müssen deshalb in diesem Fall in Rechnung gestellt werden. Bitte Karten vor 17.50 Uhr an der Kasse abholen und die Plätze bis 17.55 Uhr einnehmen.
Bei Fragen steht ihnen Edeltraud Rädle unter Tel. (0 22 25) 1 50 27 oder edel-raedle@t-online.de zur Verfügung.
Pressemitteilung
Forum Union Meckenheim
