Politik | 02.03.2018

SPD Feldkirchen

Ehrung langjähriger Mitglieder

Ehrung bei den Feldkirchener Sozialdemokraten. (v.l) OV-Vorsitzende Hannelore Gröhbühl, Jubilare Edith Rodenbach, Ewald Caspary, Hans-Georg Poredda, Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz, MdL Fredi Winter und OV-Vize Petra Jonas sowie Bürgermeister Michael Mang. Privat

Feldkirchen. Im vollbesetzten Feldkirchener Saal „Alt Wollendorf“ ehrte die SPD Feldkirchen langjährige Mitglieder am Aschermittwoch bei der Veranstaltung „Politik und saurer Hering“. OV-Vorsitzende Hannelore Gröhbühl, OV-Vize Petra Jonas nahmen zusammen mit Bürgermeister Michael Mang, MdL Fredi Winter und Fraktionsvorsitzenden Sven Lefkowitz die Ehrung der langjährig engagierten Parteimitglieder vor. Für 50-jährige Treue zur sozialdemokratischen Partei konnte Ewald Caspary Urkunde und Nadel entgegennehmen. Auf 40-jährige Mitgliedschaft blickt Hans-Georg Poredda und auf 25 Jahre Edith Rodenbach zurück. Die Feldkirchener Genossen überreichten den Geehrten außerdem von Ministerpräsidentin Malu Dreyer signierte Bücher über prominente Sozialdemokraten.

„Wohnen für alle“

Bürgermeister Michael Mang sprach in seinem Kurzreferat, das er unter die Überschrift „Wohnen für alle“ stellte, über die Herausforderungen für die Bereitstellung von bezahlbarem und attraktivem Wohnraum in der Deichstadt. Er verwies auf zahlreiche Projekte der GSG am Schlosspark und in Heddesdorf, welches auch alternative Wohnformen vorsehe. Und er verwies auf Toleranz und Solidarität, die der Klebstoff einer demokratischen Gesellschaft sind. Er bedankte sich insbesondere für die enormen Leistungen bei den ehrenamtlich Tätigen. Er beschrieb die Aufgabe Neuwieds als ein Ort, der Leben, Wohnen, Arbeiten umschließe und sowohl die Anstrengungen für neue Arbeitsplätze beinhalte als auch die Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bereithalten müsse. Michael Mang beschrieb die Schaffung von Kinderbetreuungs-Angeboten als eine Mammutaufgabe, die es zu meistern gelte. In diesem Zusammenhang erwähnte er auch die Bemühungen der Stadt zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde in Feldkirchen in weitere Kita-Gruppen zu investieren. OV-Vorsitzende Hannelore Gröhbühl ergänzte, dass daher Teile des Geländes in der Nähe der alt ehrwürdigen Feldkirche einer neuen Nutzung zugeführt werden soll. Dort soll eine neue größere Kindertagesstätte errichtet werden. Daneben braucht die Firma Lohmann dringend Parkplätze für ihre Mitarbeiter. „Wir Sozialdemokraten übernehmen Verantwortung und haben im Stadtrat einer Änderung des Bebauungsplanes zugestimmt. Die Verantwortlichen von Politik und Kirche wissen um das sensible Vorhaben. Wir wollen, dass für Feldkirchen ein guter Wurf gelingt, der den Belangen von Kindern und Eltern, von Arbeitsplätzen, aber auch von Lärm- und Umweltschutz, Firmen und Nachbarschaftsinteressen sowie dem Landschaftsbild Rechnung trägt“, so Gröhbühl weiter.

„Weg mit der Industriebrache von Kühne“

Die Sozialdemokraten engagieren sich im Bürgerverein und unterstützten Initiator Erich Walther in einer großen Unterschriftenaktion „Weg mit der Industriebrache von Kühne“. Froh waren sie deshalb über die Nachricht, dass nunmehr mit dem Abbruch der ehemaligen Essig- und Senffabrik Anfang März gestartet wird. Wenn die maroden Hinterlassenschaften des Unternehmens verschwunden sind, kann dort Wohnbebauung entstehen, hoffen die Sozialdemokraten.

Auch das Projekt „Bürgerbus“ unterstützt die SPD und beteiligt sich bei der Fragebogenaktion zu dieser Mobilitätsinitiative. Ein besonderer Genuss für die Anwesenden waren die Darbietungen von Liedermacher Uli Valnion, der in seinem Repertoire demokratische Volks- und Arbeiterlieder und Folksongs auf der Gitarre vortrug und durch die Präsentation seiner Texte zum Mitsingen einlud.

Pressemitteilung SPD

Ortsverein Feldkirchen

Ehrung bei den Feldkirchener Sozialdemokraten. (v.l) OV-Vorsitzende Hannelore Gröhbühl, Jubilare Edith Rodenbach, Ewald Caspary, Hans-Georg Poredda, Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz, MdL Fredi Winter und OV-Vize Petra Jonas sowie Bürgermeister Michael Mang. Foto: Privat

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