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Neujahrsempfang der SPD im Kreis Ahrweiler und 50. Jubiläum des SPD-Ortsvereins Niederzissen

Ein Blick nach vorne und zurück

Ministerpräsidentin Malu Dreyer stimmte auf die Europawahl ein

21.01.2019 - 10:46

Niederzissen. „Die SPD kann optimistisch in die Zukunft blicken“, erklärte Malu Dreyer den anwesenden Gästen des Neujahrsempfang der Kreis-SPD. Der Grund für den Besuch der Ministerpräsidentin war jedoch nicht nur der Blick nach vorne sondern auch in die Vergangenheit. Denn gleichzeitig mit der Begrüßung des Jahres 2019 wurde auch das 50. Jubiläum des SPD Ortsvereins Niederzissens gefeiert. Dessen Vorsitzende, Ute Durwish, konnte zum Doppelevent in der Bausenberghalle viele interessierte Bürger und zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft willkommen heißen. So überbrachte Horst Gies als Vertreter des Landrats Dr. Jürgen Pföhler den Glückwunsch des Kreises Ahrweiler und auch Verbandsgemeinde-Bürgermeister Johannes Bell, Niederzissens Ortsbürgermeister Rolf Hans sowie die Vertreter zahlreicher Brohltal-Gemeinden, Vereine und Mitarbeiter der Verwaltung konnten begrüßt werden. Aus der Nachbarschaft kam Andreas Geron, Bürgermeister der Stadt Sinzig und Martina Münch, Beigeordnete der Gemeinde Grafschaft, zur Feierstunde. Ebenfalls konnten Dieter Zimmermann und Guido Mombauer von der Kreissparkasse Ahrweiler begrüßt werden.


Besondere Ehrengäste


Durwish freute sich in ihrer kurzen Begrüßung außerdem über zwei besondere Gäste, die wahre SPD-Urgesteine sind: Klemens Jeub leitete 20 Jahre lang als sozialdemokratischer Ortsbürgermeister die Geschicke Niederzissens. Auch Helmut Mies blickt auf eine lange Zeit des sozialdemokratischen Wirkens zurück. Mies war einer der Gründungsmitglieder des Ortsvereins. Des weiteren kamen Emil Morsch, Gründer der Stefan-Morsch-Stiftung und Pater Wolfgang Nick in die Bausenberghalle. Mit einiger Freude stimmt Durwish auf den Hauptgast des Nachmittags ein. „Wir freuen uns sehr, heute Malu Dreyer als Gast begrüßen zu dürfen“, so Durwish zu den Gästen.

Bevor die Ministerpräsidentin ihre Grußworte überbrachte, blickte zunächst Christoph Schmitt, Vorsitzender der SPD im Kreistag, auf die letzten 50 Jahre zurück. Der Niederzissener Schmitt stellte die Frage: „Was hat die Menschen vor 50 Jahren bewegt?“ und stellte einige Parallelen fest zur Gegenwarte fest. Und dies ganz besonders in Bezug auf Europa. „Vor 50 Jahren überlegten die Briten ob sie der EU beitreten - und heute möchten sie wieder austreten“. Natürlich gab es auch damals in der Verbandsgemeinde Brohltal brisante politische Themen. So stellte man sich seinerzeit angestrengt die Frage, ob die VG in Burgbrohl oder Niederzissen ihren Sitz haben sollte. Nach einigen hitzigen Diskussionen entschied man sich für das auch heutige noch gültige Resultat.


Eine lebenswerte Region


Heute sei die VG Brohltal bestens im Kreis Ahrweiler verankert. „Sport, Kultur und Vereine machen unsere Region lebenswert“, zog Schmitt ein Fazit. Er appellierte an die Gäste des gut besuchten Neujahrsempfangs, sich bei den Wahlen im Jahr 2019 rege zu beteiligen.

So sah es auch Malu Dreyer. Die Ministerpräsidentin ging in ihrem Grußwort insbesondere auf die bevorstehende Europawahl ein. „Europa befindet sich auf dem Scheideweg“, erläuterte Dreyer. Und: „Die Europawahl wird eine Schicksalswahl“. Dreyer mahnte, dass je nach Wahlausgang die Nationalisten die Mehrheit im Europaparlament stellen könnten. Deshalb müsste man sich endlich „wach rütteln“. Als „schade“ bezeichnete Dreyer die bisherige Entwicklung in Bezug auf den Brexit, doch die Briten hätten „es sich selbst versaut.“ Diese überaus kritische Haltung zur Europäischen Union sei in Rheinland-Pfalz nicht vorhanden. Die Menschen seien seit jeher eng mit Europa verbunden. Deshalb mahnte auch sie die Anwesenden eindringlich: „Gehen Sie zur Wahl.“


Selbstbewusstsein und Optimismus


Die SPD könne mit Selbstbewusstsein und Optimismus in das neue Jahr gehen, wie Malu Dreyer bekräftigte. Dies läge vor allem an dem bisher Erreichten. Zum ersten Mal seit 50 Jahren könne man einen ausgeglichenen Landeshaushalt bzw. einen Überschuss verzeichnen. Als positiv sehe sie auch die Regierungsarbeit im Land. „Mit der FDP und den Grünen wurde schon vieles auf den Weg gebracht“, resümierte Malu Dreyer. Daran wolle man auch in Zukunft festhalten, damit Rheinland-Pfalz ein Bundesland mit hohem Lebenswert bleibe.

Natürlich gab es für Dreyer auch ein kleines Weinpräsent und einen Blumenstrauß, der von Marcel Hürter, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes, feierlich überreicht wurde . Hürter beendete damit auch den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs. Anschließend konnten die Gäste das Gespräch mit den SPD-Offiziellen suchen. Bewusst hatten die Sozialdemokraten einen ansprechenden, lockeren Rahmen für ihren Empfang gewählt. Im Vorfeld des festlichen Teils wurden kleine Speisen und Getränke beim Empfang im Foyer der Bausenberghalle gereicht und für musikalische Auflockerung sorgte die Sängerin Laura Schwarz, die von Toddo Weidekind an der Gitarre begleitet wurde. Und auch die Besucher wurden musikalisch mit einbezogen: Zum Ende der Veranstaltung stimmte man gemeinsam die „Ode an die Freude“ an.

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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