Politik | 09.03.2016

Hauptschule Meckenheim erfährt viel Lob für ihre Arbeit

Ein Leuchtturm in der Landschaft

Meckenheim. Es war fast eine sehr harmonische Sitzung des Schulausschusses in der vergangenen Woche, wo vor allem die Berichte der Schulleiter über die aktuelle Situation in den jeweiligen Schulen im Mittelpunkt standen. Positive Nachrichten gibt es von der Katholischen Grundschule in Merl, dort werden zur Zeit 186 Kinder unterrichtet. Dies wird auch im nächsten Jahr so bleiben, derzeit wird sich bereits auf das Thema jahrgangsübergreifender Unterricht vorbereitet.

Da ist Altendorf bereits weiter, dort kann von sehr vielen positiven Erfahrungen berichtet werden. Die Eltern waren im Vorfeld gut eingebunden gewesen. So gibt es bereits von außerhalb eine verstärkte Nachfrage. Alle Kinder werden gemeinsam auch auf Schulfahrt gehen. Darüber hinaus wird die Schule auch als „Tut-mir-Gut-Schule“ zertifiziert. Zur Zeit gibt es 14 Klassen, allerdings ist der Schulweg derzeit durch die Baustellensituation nicht ganz einfach. Auch das Thema Sauberkeit in den Schulen ist ein Thema.

Das Thema Flüchtlinge beschäftigt auch den Schulausschuss und Peter Hauck. Der Schulleiter der Hauptschule konnte von drei Internationalen Förderklassen berichten - mit 80 Schülern, wobei diese Zahl einer gewissen Fluktuation unterliegt.

Und der Rektor sprach auch offen darüber, dass es natürlich auch eine ganze Reihe von Problemen gibt und dass auch einige nicht integrierungswillige Schüler verwiesen werden mussten. Aber von diesen Einzelfällen abgesehen, gibt es auch Schüler, die ganz regulär in die normalen Klassen integriert wurden, einige auch an die Realschule und in das Gymnasium.

Gute Deutsch-Kenntnisse

Dies vor allem deshalb, weil einige Kinder inzwischen über so gute Deutsch-Kenntnisse verfügen, dass sie relativ problemlos auch dort dem Unterricht folgen können. Auch scheint sich das Land Nordrhein-Westfalen jetzt zu bewegen, denn Unterstützung für die Förderklassen ist wohl in Sicht. Anfang März hat es einen Campustag für alle dritten Klassen in Meckenheim gegeben. Es gab jeweils Doppelstunden in Naturwissenschaften, in Sport und einem weiteren Themenfeld. Dies kam bei den Schülern überaus gut an.

Martin Leupold von der CDU lobte denn auch die hervorragende Arbeit der Hauptschule in Meckenheim. Während überall im Land diese Schulform auf der Strecke bleibt, ist die Meckenheimer Hauptschule ein Leuchtturm in der Landschaft und ein toller Erfolg.

Der einmütige Applaus des gesamten Ausschusses zeigte, dass Leipold hier nicht nur die Meinung der CDU, sondern aller Parteien zum Ausdruck brachte.

Auch das Konrad-Adenauer-Gymnasium kann nur Positives berichten, neben guten Schülerzahlen auch die Kreismeisterschaft im Basketball. Was noch wichtiger ist: Die derzeit vakante Rektorstelle ist ausgeschrieben und soll im August 2016 wieder besetzt sein. Claudia Hesseler hatte dann einen etwas anderen Part. Dass die Theodor-Heuss-Realschule auch zukünftig wieder dreizügig sein wird, das war nicht anders erwartet worden. Allerdings wird die Schule in diesem Jahr 40 Jahre alt und hat ein Projekt „Theodor-Heuss-Realschule in Bewegung“ geplant. Neben einer Projektwoche wird es eine Ausstellung über Theodor Heuss geben, die Theodor-Heuss-Stiftung wird hier entsprechendes Material zur Verfügung stellen.

Es wurde politisch

Anschließend wurde es doch noch politisch, denn die CDU hatte einen Antrag für eine Resolution zum Schulrechtsänderungsgesetz eingebracht, für das der Rat zwar nicht zuständig ist, sondern der eher gegen die rot-grüne Landesregierung gerichtet war. Das brachte dann Tobias Hasenberg von den Bündnisgrünen auf die Palme. Es entbrannte sich eine längere Debatte, die genauso oder ähnlich im Landtag hätte stattfinden können. Nachdem die Verwaltung in Person des Beigeordneten Holger Jung auch noch diverse Änderungswünsche hatte, wurde der Antrag schließlich mehrheitlich mit acht Ja-Stimmen gegen drei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen angenommen. Im weiteren Verlauf der Sitzung informierte Jung über die derzeitige Belegungssituation der Hallen durch Flüchtlinge.

Dank einer derzeitigen Entspannung kann die Mehrzweckhalle Lüftelberg auch weiterhin von den Vereinen genutzt werden, dies allerdings mit der Möglichkeit des jederzeitigen Widerrufs durch die Stadt.

In einem weiteren Punkt informierte die Stadt über die Anmeldesituation für die Grundschulen. Insgesamt gibt es wohl 256 Schüler, was zu zwölf Klassen führen wird - mit einer Stärke von jeweils 23 Personen.

Auf mündliche Nachfrage von Grünen-Ratsmitglied Hasenberg informierte Beigeordneter Jung darüber, dass im neu zu bauenden Rathaus auch im Keller dann das Stadtarchiv untergebracht werden solle.

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