Politik | 28.06.2016

Die CDU-Fraktion im Leubsdorfer Rat antwortet

Ein Lob der engagierten Arbeit

Leubsdorf. In ihrer Pressemitteilung in der 24. Ausgabe vom 17. Juni prangert die SPD-Fraktion Leubsdorf unter anderem „die Wildnis auf öffentlichen Wegen“ an. Die darin enthaltenen Äußerungen stellen in unseren Augen eine ungerechtfertigte Abwertung der Arbeit der Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes dar, die wir nicht unkommentiert stehen lassen können und daher entschieden zurückweisen.

Unsere Meinung ist: Die für den Bauhof anfallenden Arbeiten in der Ortsgemeinde und den Ortsteilen werden in Absprache mit dem Ortsbürgermeister durch den mit der Organisation der Arbeitsabläufe beauftragten Herrn Florian Schwarz und seinen Mitarbeitern kompetent, engagiert und gewissenhaft in Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Verlässlichkeit durchgeführt. Die Bauhofmitarbeiter reagieren ebenfalls spontan auch außerhalb des Arbeitsplanes auf anfallende notwendige Aufgaben mit entsprechenden Maßnahmen.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion mögen dies ganz anders bewerten. Auch die einmal wöchentlich vorgesehene Reinigung der Straßen und Plätze gehört zum feststehenden abgesprochenen Arbeitsplan. Die Festlegung eines Verschmutzungsgrades für den Ortseingang, der die Notwendigkeit einer Reinigung bestimmt, obliegt zum Glück nicht der SPD-Fraktion.

Die vorstehenden Anmerkungen gelten in unseren Augen selbstverständlich auch für die Leubsdorfer Rentnergilde. Auch hier ist eine Missachtung der erbrachten ehrenamtlichen Arbeitseinsätze durch die SPD-Fraktion nicht nachvollziehbar. Gerade bei den für die Sicherheit der spielenden Kinder vorgeschriebenen und notwendig gewordenen Reparaturen und der Installation neuer Spielgeräte auf unseren Spielplätzen haben sich die Männer der Rentnergilde in vorbildlicher Weise mit großartigem Einsatz eingebracht. Diese Arbeiten wären ohne deren Unterstützung durch den Bauhof alleine nicht leistbar gewesen. Dass bei solch umfangreichen Erneuerungsmaßnahmen auch Sperrungen der betroffenen Spielplätze notwendig wurden, dürfte normalerweise niemanden verwundern, zumal Wetterverhältnisse und Geräteschäden den Fortschritt der Arbeiten erheblich einschränkten.

In diesem Zusammenhang hat sich der Ortsbürgermeister mit Recht auf die Flexibilität und die Ideenvielfalt der Leubsdorfer Eltern und Großeltern, über eine gewisse Zeit mit nur zwei Spielplätzen und anderen Spielmöglichkeiten auszukommen, verlassen.

„Alle Jahre wieder“ wird auch der öffentliche Fußweg, der durch den Eisel zum Friedhof führt, turnusmäßig auch unter Zuhilfenahme der Rentnergilde gemäht und gesäubert. Dass bei stark wachstumsförderndem und unberechenbarem Wetter sowie urlaubs- und krankheitsbedingten Personalausfällen nicht überall gleichzeitig gemäht werden kann, dürfte auch der SPD-Fraktion einleuchten. In jedem Fall kann sich die Gemeinde auf die oft auch mehr als regelmäßigen Einsätze der Rentnergilde uneingeschränkt verlassen, gerade auch dann, wenn es aus nicht einkalkulierbaren Gründen zu personellen Engpässen kommt.

Die Äußerung über das Tagesgeschäft des Ortsbürgermeisters können wir nur dahingehend werten, dass die Mitglieder der SPD-Fraktion nur über lückenhafte Kenntnisse darüber verfügen, was denn zum Tagesgeschäft eines Ortsbürgermeisters gehört. Entgegen der Auffassung der SPD-Fraktion sind wir der Meinung, dass die anfallenden Tagesgeschäfte von unserem Ortsbürgermeister sachkundig, bürgerfreundlich und mit hohem persönlichem Einsatz zum Wohle der Leubsdorfer Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen werden.Pressemitteilung

der CDU-Fraktion Leubsdorf

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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