Politik | 08.12.2020

Josef Oster (CDU), MdB, initiierte Videogespräch mit Peter Altmaier

Ein Minister zum Anfassen

Mehr als 80 Unternehmer haben sich zur Videokonferenz angemeldet. Foto: privat

Koblenz. Videokonferenzen gibt es zurzeit viele. Ob in Unternehmen, Organisationen oder in Vereinen: Überall ersetzen in der Coronakrise Videoschalten klassische Konferenzen und Zusammenkünfte, um physische Kontakte zu vermeiden und damit die Infektionsgefahr zu verhindern. Auch der Koblenzer CDU-Bundestagsabgeordnete Josef Oster nutzt die technischen Möglichkeiten, um mit den Menschen in Kontakt zu bleiben und um sich mit ihnen inhaltlich auszutauschen. „Online-Konferenzen gehören bei meiner politischen Arbeit in Berlin längst zum Tagesgeschäft. Aber auch im Wahlkreis nutze ich die digitalen Formate, um den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern zu pflegen“, sagt Josef Oster.

Ob zum Dauerstreitthema mit der Landesregierung zur Zukunft der Universität mit bildungs- und hochschulpolitischen Experten, zur aktuellen Gesundheitspolitik mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Thomas Gebhart oder aktuell mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier: Josef Oster nutzt seine mittlerweile sehr guten Kontakte in Berlin, um hochkarätige Gesprächspartner zu gewinnen.

„Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sich Peter Altmaier für diese Videokonferenz bereiterklärt hat“, sagt Josef Oster. „Er gehört derzeit zu den am stärksten geforderten Politikern in Berlin.

Oster hat sich aber nicht nur über die Altmaier-Zusage gefreut, sondern auch über das enorme Interesse in der Unternehmerschaft an einer Teilnahme, zu der er gemeinsam mit dem Koblenzer CDU-Landtagskandidaten Stephan Otto eingeladen hatte. „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass sich mehr als 80 Unternehmer anmelden. Dies ist eine beeindruckende Resonanz“, so Josef Oster.

Ohne Lockdown: tiefe Rezession

Nach einer kurzen Begrüßung von Oster und Otto beschrieb Peter Altmaier, der sich aus seiner Privatwohnung in Berlin zugeschaltet hatte, die wirtschaftlichen Auswirkungen, die die Coronapandemie und der Maßnahmenkatalog gegen die unkontrollierbare Zunahme des Infektionsgeschehens mit sich bringen. Auch den „Lockdown“ im Frühjahr und den derzeitigen „Lockdown-light“ verteidigte der Bundesminister. „Warum? Ganz einfach: Weil sonst unsere Wirtschaft in eine tiefe Rezession fallen würde“, so Altmaier. Die Probleme im Frühjahr rührten überwiegend daher, dass die internationalen Handels- und Lieferketten unterbrochen gewesen wären, „danach hat sich unsere Wirtschaft sehr schnell und für viele unerwartet stark erholt.“

Altmaier machte deutlich, dass auch er sich Sorgen mache, aber er ist – das wurde in jeder Phase des Gesprächs deutlich – von der Stärke der deutschen Wirtschaft überzeugt. „Ich gehe davon aus, dass wir nach dem derzeitigen Lockdown bereits im Laufe des ersten Halbjahres aus der Rezession herauskommen.“ Auch die Frage, wie denn Deutschland die enormen Schulden, die zur Bewältigung der Coronakrise aufgenommen wurden, zurückzahlen wolle, beantwortete Peter Altmaier entsprechend. „Die Schulden werden wir über das künftige Wirtschaftswachstum zurückzahlen können.“

Während der gesamten Videokonferenz, die von Josef Oster moderiert wurde, fiel auf, dass der Bundesminister für Wirtschaft und Energie ganz genau weiß, wovon er spricht. Auf alle Fragen konnte er - ohne drumherum zu reden - präzise antworten. Man spürte, dass er die Sorgen der unterschiedlichen Branchen kennt und überall um Lösungen bemüht ist. Ob für Soloselbstständige, Handwerksbetreibe, Gastronomie, Einzelhandel, Mittelstand oder auch international tätige Großunternehmen. Der erfahrene CDU-Politiker zeigte sich als guter Zuhörer und analytisch Handelnder. Dabei zeigte er immer eine erfreuliche Bodenständigkeit und Menschlichkeit. So gab er zu, dass ihm die Schließung der Gastronomie persönlich wahnsinnig schwergefallen sei. Und bei Fragen, die bei den Hilfspaketen auf eine gewisse Ungerechtigkeit anspielten, sagte der Minister wörtlich: „Der Versuch für eine absolute Gerechtigkeit führt leicht zur absoluten Ungerechtigkeit.“

Da selbst die viele Zeit, die Peter Altmaier mitbrachte, nicht ausreichte, um alle Fragen zu beantworten, bot Josef Oster den Teilnehmern an, ihm unter josef.oster@bundestag.de offene Fragen zukommen zu lassen. „Ich werde diese alle an unseren Bundesminister zur Beantwortung weiterleiten“, so der Koblenzer Abgeordnete.

Pressemitteilung

Josef Oster (CDU), MdB

Mehr als 80 Unternehmer haben sich zur Videokonferenz angemeldet. Foto: privat

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