Erneuerung des Kinderspielplatzes an der Peter-Zepp-Straße in Sinzig
Ein Stück gelebte Bürgerbeteiligung
Kinder und Jugendliche auf Initiative des Bürgerforums Sinzig mit eingebunden
Sinzig. Es ist eine absolute Premiere für das Planungsgeschehen in der Stadt. Seit Langem besteht der Kinderspielplatz an der Peter-Zepp-Straße nur noch aus einer Schaukel und einem maroden Klettergerüst. Das ist alles andere als bedarfsgerecht für diesen stark frequentierten Treffpunkt von Kindern und Jugendlichen des Viertels - und Anlass für das Sinziger Bauamt für einen grundlegenden Neuaufbau des Platzes. Neu an der Sache: Die Betroffenen, also die Kinder und ihre Eltern, werden ganz früh mit ins Boot geholt. Zu verdanken ist dies der AG Familienstadt im Bürgerforum. Und so begrüßte kürzlich Sinzigs Beigeordneter Bernd Kriechel auf dem Spielplatz rund zwei Dutzend Kinder und viele Eltern. Zum Planen ging es anschließend übrigens in die Räumlichkeiten des THW. Im Haushaltsplan der Stadt ist zu diesem Zweck ein nennenswerter Betrag eingestellt und das Bauamt bereits mit der Umsetzung beauftragt. Auf Initiative der AG Familienstadt im Bürgerforum und mit Unterstützung des Bürgermeisters Wolfgang Kroeger erfolgen die Planung und Umsetzung in einem innovativen Ansatz unter direkter Beteiligung der ortsansässigen Kinder und Jugendlichen.
Auf Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen hören
Vanessa Ehlen, die Leiterin der AG Familienstadt im Bürgerforum, erläutert das Konzept dieser beispielhaften Form direkter Bürgerbeteiligung: „Ziel des Projektes ist, die Kinder und Jugendlichen unmittelbar in den Planungsprozess für ihren neuen Spielplatz einzubeziehen, damit er ihren Bedürfnissen nach Spiel und Bewegung bestmöglich entsprechen kann.“ Zu diesem Zweck hatte das Bürgerforum zusammen mit der Verwaltung alle Kinder und Jugendlichen des Wohngebietes zu einem Workshop ins THW-Gebäude eingeladen. Zur professionellen Durchführung des Workshops hat die Verwaltung ein Planungsbüro beauftragt, den Beteiligungsprozess durchzuführen und die Ergebnisse der Kinder und Jugendlichen in die Spielplatzgestaltung zu integrieren. Die damit verbundenen Kosten sollen dabei nicht zulasten der Ausstattung des neuen Spielplatzes gehen, sondern durch Spenden/Sponsoring und Eigenleistungen von Eltern gedeckt werden.
Dass Vanessa Ehlen mit der AG Familienstadt die Verwaltung für dieses Projekt der direkten Bürgerbeteiligung gewinnen konnte, ist eng mit zwei anderen innovativen Aktivitäten des Bürgerforums verbunden.
Zu allererst verdiente sich die AG Familienstadt noch in 2016 mit der erstmaligen und vollständigen Bestands- und Zustandsaufnahme der Sinziger Spielplätze große Aufmerksamkeit und Anerkennung bei Bürgermeister und Stadtratsfraktionen. Diese Bestandsaufnahme war dann auch Thema in der Diskussionsrunde der „Bürgerwerkstatt“ vom Februar dieses Jahres. Hierzu hatte das Bürgerforum den Bürgermeister sowie Vertreter der Stadtratsfraktionen und interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen, um über die Möglichkeiten aktiver Bürgerbeteiligung zu diskutieren. In diesem Rahmen konnte die AG Familienstadt den Bürgermeister von ihren Ideen überzeugen, der die AG dann spontan zu dem gemeinsamen Beteiligungsprojekt der Spielplatzgestaltung einlud. BL
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