Politik | 23.03.2016, 08:13 Uhr

Swisttal-Heimerzheim

Ein deutliches Plus an Sicherheit für Schulkinder

Vorgebirgsstraße bekommt Zebrastreifen

Rhein-Sieg-Kreis. In der Vorgebirgsstraße in Swisttal-Heimerzheim wird ein Zebrastreifen angelegt. Hierauf verständigte sich jetzt eine Verkehrskommission aus Vertreterinnen und Vertretern des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, der Gemeinde Swisttal und der Polizei. Damit wird der Kreuzungsbereich Vorgebirgsstraße/Bachgasse/Pützgasse insbesondere für die jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer deutlich entschärft.

Die Verkehrskommission hatte bereits verschiedene Varianten geprüft, um die Überquerung des Kreuzungsbereichs für die Schulkinder sicherer zu gestalten. Nun konnte eine Lösung gefunden werden, die sich optimal in den Schulweg zur Swistbachschule einfügt und gleichzeitig die verkehrsrechtlichen Anforderungen erfüllt. Denn ein Zebrastreifen kann nicht überall angelegt werden. „Motorisierte Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer müssen den Zebrastreifen frühzeitig erkennen können. Besonders wichtig ist auch eine gute Sichtbeziehung zwischen den Fußgängerinnen und Fußgängern und demjenigen, der PKW, LKW etc. steuert“, erläutert Harald Pütz, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises. Außerdem muss natürlich geprüft werden, ob ein Zebrastreifen auch angenommen würde - denn es macht wenig Sinn, ihn dort anzulegen, wo er nicht genutzt wird. Dies stand bei den bisher geprüften Varianten zu befürchten. „Daher freue ich mich sehr, dass es der Verkehrskommission gelungen ist, eine nachhaltige Lösung zu entwickeln. So können wir den Schulkindern, die überwiegend in diesem Bereich die Fahrbahn kreuzen, eine noch sicherere Querungsmöglichkeit anbieten“, betont Harald Pütz.

Das unterstreicht auch Petra Kalkbrenner, Bürgermeisterin der Gemeinde Swisttal, die das Vorhaben von der ersten Minute an begleitet hat: „Die Sicherheit der Schulkinder liegt mir sehr am Herzen, deswegen bin ich sehr glücklich über die jetzt gefundene Lösung.“

Bevor der Überweg realisiert werden kann, sind allerdings noch einige Umbauarbeiten notwendig. Beispielsweise muss die gesamte Fläche ausgeleuchtet werden, damit der Zebrastreifen auch bei Dunkelheit oder schlechtem Wetter erkennbar ist. Außerdem muss eine sog. Aufstellfläche angelegt werden, praktisch eine „Wartezone“ für die Fußgängerinnen und Fußgänger, die an dieser Stelle die Straße queren möchten. Die Umbaumaßnahmen sollen im späten Frühjahr beginnen. Spätestens nach den Sommerferien, wenn die neuen i-Dötzchen auf den Straßen unterwegs sind, soll der Zebrastreifen dann fertig sein.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

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