CDU zieht vor der Wahl positive Bilanz – Viele Gespräche, weniger Plakate
Ein sehr persönlicher Wahlkampf
Meckenheim. Von Politikmüdigkeit keine Spur: Die Meckenheimer Bürgerinnen und Bürger nehmen lebhaften Anteil an der Entwicklung ihrer Stadt, diskutieren gern, fühlen sich aber auch größtenteils rundum wohl in ihrer Stadt. Dieses Fazit ziehen die CDU Meckenheim und ihr Bürgermeisterkandidat Holger Jung nach Haustürbesuchen in allen Wahlbezirken und vielen Gesprächen in der Altstadt, am Neuen Markt und in Merl sowie den Ortsteilen Lüftelberg und Altendorf-Ersdorf.
„Da größere Veranstaltungen bis auf die Podiumsdiskussion des Meckenheimer Verbunds mit den Bürgermeisterkandidaten ausfielen, haben wir auf einen sehr persönlichen Wahlkampf gesetzt“, fasst CDU-Vorsitzender Rainer Friedrich zusammen. „Wir waren sehr präsent in der Stadt, das kam richtig gut an.“ Viele Bürgerinnen und Bürger hätten sich darüber gefreut, dass Holger Jung und die Kandidatinnen und Kandidaten des jeweiligen Wahlbezirks für Rat und Kreistag persönlich vorbeikamen oder am Stand ansprechbar waren.
Die Möglichkeit, Anliegen, Wünsche und Befürchtungen vorzubringen, wurde gut genutzt. „In der Altstadt wurde ich beispielsweise auf Hochwasserprobleme angesprochen, an der Hauptstraße auf die Umgestaltung des Marktplatzes, am Neuen Markt auf die Parkpalette, in Lüftelberg auf den Bahnhof Kottenforst, in Altendorf-Ersdorf auf die Verkehrsprobleme und Kinderbetreuung“, sagt Jung. „Ich habe viele Anregungen mitgenommen und werde sie in meine Arbeit als Bürgermeister einfließen lassen.“
Auch der Wahl für den Rat sieht die CDU optimistisch entgegen. „Wir haben ein richtig tolles Team mit einer Mischung aus neuen Gesichtern und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen“, sagt Fraktionsvorsitzender Joachim Kühlwetter. „Alle sind hoch motiviert, und ich glaube, das wird auch gewürdigt.“ Viele lokale Themen wurden bei den Haustürbesuchen aufgegriffen, beispielsweise die Sorge um einen Ersatz für die Fußgängerbrücke am Steinbüchel. Für den Kreistag kandidieren mit Sabrina Gutsche und Kühlwetter zudem zwei in Meckenheim geschätzte Kommunalpolitiker mit viel Erfahrung.
Auf großflächige Plakatierung hat die CDU auch aus Umweltschutzgründen verzichtet. „Es ist nicht zeitgemäß, die Stadt großflächig zuzukleistern“, sagt Friedrich. „Aber ganz ohne Plakate wollten wir auch nicht agieren, denn unser Team ist unsere Stärke.“
Auch in den Sozialen Medien war die CDU präsent. Fazit: Sich dort zu präsentieren, gehört unbedingt dazu, aber der Ton der entstehenden Diskussionen ist teilweise doch rauer und weniger wertschätzend. „Persönliche Gespräche sind durch nichts zu ersetzen“, sagt Jung. „Da kann man auch bei unterschiedlichen Ansichten richtig diskutieren, es kommt ein Dialog zustande – und beide Seiten profitieren.“
Als erfreulich wertet die CDU, dass zur Ratswahl keine Parteien vom ganz linken und ganz rechten Rand antreten.
Pressemitteilung
CDU Meckenheim
Prominente Unterstützung: Bundestagsabgeordneter Norbert Röttgen (sechster von links) unterstützte das CDU-Team im Wahlkampf und kam auch mit vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. Im Bild links neben ihm Bürgermeisterkandidat Holger Jung, links hinter ihm CDU-Vorsitzender Rainer Friedrich. Foto: Privat
