Politik | 04.03.2020

GRÜNE wählen ihre Liste für die Kommunalwahl 2020

Ein starkes Team für Meckenheims Zukunft

Die Kandidaten der Reserveliste (von links): Wolfgang Philipp, Susanne Chur-Lahl, Ina Löllgen, Tobias Pötzsch, Barbara Ulbrich, Rebecca Stümper, Tobias Mobers. Foto: privat

Meckenheim. Für die Ratswahl im September setzen die Meckenheimer GRÜNEN auf ein starkes Team. Auf ihrer letzten Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder jetzt die Reserveliste. Auf dieser finden sich einige neue Gesichter. „Seit der letzten Wahl haben wir im Rat eine klare Rolle: Mit vielen Ideen und kritischen Fragen treiben wir die anderen Fraktionen und die Verwaltung an. Und das mit bis jetzt nur drei Sitzen“, betont der GRÜNEN-Vorsitzende Wolfgang Philipp: „Unser breit aufgestelltes Team setzt nun das Signal: Wir möchten zukünftig noch stärker mitwirken – und werben dafür um die Unterstützung der Wählerinnen und Wähler.“

Angeführt wird die Reserveliste von einem neuen Spitzentrio: Auf Platz 1 tritt Susanne Chur-Lahl (Meckenheim) an. Sie ist schon fast 30 Jahre Bürgerin der Stadt und wird sich nun aktiv um deren Belange kümmern: „Zentral für mich ist, dass bei allen lokalen Entscheidungen der sorgsame Umgang mit Umwelt und Klima Berücksichtigung findet.“ Ihr zur Seite steht auf Platz 2 Tobias Mobers (Altendorf-Ersdorf). Der 39-jährige ist seit Oktober 2019 Co-Vorsitzender der grünen Ratsfraktion. Auf Platz 3 folgt der erfahrene Ratspolitiker Wolfgang Philipp (Merl). Das Spitzentrio ist sich einig: „Wir als Grüne sind die Partei mit Mumm. Wir möchten die Stadt von heute gestalten, aber denken dabei immer schon an die Zukunft. Unser Ziel ist, dass jede*r am Leben in Meckenheim teilnehmen und sich beteiligen kann – unabhängig von Herkunft, Alter, Geldbeutel oder Handicaps.“ Ein wichtiger Punkt dabei sind genügend bezahlbare Wohnmöglichkeiten: „Der Druck aus Bonn darf nicht ungebremst durchschlagen, so dass Meckenheim zum Schlachtfehld der Makler wird“, so Mobers. Die langjährige Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Anita Orti von Havranek, tritt 2020 bewusst nicht mehr auf Listenplatz 1, sondern auf Platz 11 an: „Da bei uns viele Lust haben, im Rat mitzuwirken, ist es nun der ideale Zeitpunkt für mich, um den Staffelstab weiterzugeben.“ Sie hebt hervor, wie vielfältig die Liste sei: „Wir können einiges an Erfahrungen einbringen: Schul- und Sozialexperten, IT- und Verwaltungskenner, junge Eltern und Rentner. Vor allem: Bei uns gibt es keine Einzelkämpfer, sondern wir arbeiten Hand in Hand.“

Besonders freut die erfahrene Politikerin, dass im neuen Team viele Frauen auf vorderen Plätzen vertreten sind. Neben Spitzenkandidatin Susanne Chur-Lahl kandidieren vier weitere Neue: Ina Löllgen (Platz 4), Rebecca Stümper (Platz 5), Barbara Ulbrich (Platz 7) und Elena Orti (Platz 9). Da Ina Löllgen, Rebecca Stümper und Barbara Ulbrich im Bildungsbereich tätig sind, unterstreicht dies auch, wie wichtig dieses Thema für DIE GRÜNEN bleibt.

Neben der Sozial-, Familien- und Bildungspolitik setzt das Team der GRÜNEN inhaltliche Schwerpunkte bei nachhaltiger Stadtentwicklung und Klimaschutz. „Beim Klimaschutz sind die Grünen das Original. Meckenheim muss mehr Mut haben, um Vorreiter als grüne Stadt zu bleiben“, stellt Tobias Pötzsch (Platz 6) heraus. Der 32-Jährige aus Altendorf-Ersdorf tritt ebenfalls erstmals an. „In den letzten Jahren war Meckenheim viel mit Wachsen und dem Bebauen freier Flächen beschäftigt. Wir müssen uns aber wieder klarer machen, was das Leben in Meckenheim ausmachen soll und innovative Wege gehen, um dies zu erreichen“, gibt Wolfgang Philipp zu bedenken. Ina Löllgen unterstreicht die Bedeutung des Ehrenamts: „Ohne die, die selbstlos Zeit und Können einsetzen, funktioniert unsere Stadt nicht. Deshalb muss die Ehrenamtskarte endlich auch in Meckenheim kommen.“

Die Kandidierenden für die einzelnen Wahlkreise wählen die Meckenheimer GRÜNEN im März.

Pressemitteilung des

Bündnis90/Die Grünen

Meckenheim

Die Kandidaten der Reserveliste (von links): Wolfgang Philipp, Susanne Chur-Lahl, Ina Löllgen, Tobias Pötzsch, Barbara Ulbrich, Rebecca Stümper, Tobias Mobers. Foto: privat

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