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AKW Mülheim-Kärlich

Ein weiterer Schritt ist geschafft

12.08.2019 - 09:21

Mülheim-Kärlich. Seit über 40 Jahren kämpfen die Mayen-Koblenzer GRÜNEN gegen die verfehlte Atompolitik und für erneuerbare Energien. Zum Abriss des Kühlturms des AKW Mülheim-Kärlich erklärt Martin Schmitt, Kreissprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mayen-Koblenz: „Der geregelte Rückbau ist ein Symbol für den Ausstieg aus der Kernenergie und kann als Erfolg gefeiert werden. Mülheim-Kärlich ist hier maßgebend für kommende Abbauten - auch europaweit. Schade, dass bis zum endgültigen Rückbau auch des Reaktorgebäudes noch mindestens ein halbes Jahrzehnt verstreichen wird. Auch dies kann als Indiz dafür herhalten, dass die Konsequenzen der Atomenergie, insbesondere die Frage nach dem Umgang mit strahlenden Abfällen - Stichwort Endlager - fatalerweise nie abschließend durchdacht wurden.“

Bereits 2010 informierten sich die GRÜNEN vor Ort über den geregelten Abbau und besichtigten die Dekontaminierungsarbeiten rund um den ehemaligen Reaktor. Abgesehen von den unkalkulierbaren Risiken wurden dabei auch die enormen Folgekosten der Atomenergie deutlich, die jetzt gesamtgesellschaftlich getragen werden müssen.

„Unser Dank gilt sowohl dem verantwortlichen Team, das hier tagtäglich die Beseitigungsarbeiten erledigt, als auch unseren langjährigen GRÜNEN Mitgliedern, die sich seit 40 Jahren dafür einsetzen. Alle Kraft muss endlich in den Ausbau der erneuerbaren Energien gesteckt werden“, so Martin Schmitt ergänzend.

Pressemitteilung

Kreisverband BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Mayen-Koblenz

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13.08.2019 10:50 Uhr
Uwe Klasen

Und während hier infantile Freude über die Demontage eines Kerkraftwerkes herrscht, werden Anderenorts auf der Welt die Weichen in Richtung Zukunft gestellt! So werden aktuell in Indien in sieben Standorten 21 Kernreaktoren betrieben, es sind acht Kernkraftwerke im Bau, einschließlich eines schnellen Brüters und weitere Kern- und Kohlekraftwerke in Planung! Wir schreiten zurück in die vorindustrielle Zeit!



12.08.2019 15:37 Uhr
Wally Karl

In 40 Jahren nur ein einziges Kernkraftwerk und das noch nicht mal ganz beseitigt, was es da zu feiern gibt bleibt ein Rätsel.
Im Übrigen ist der Stop des AKW nicht auf dem Mist der Grünen gewachsen, auch das weiß jeder in der Region.



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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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