Politik | 12.08.2019

AKW Mülheim-Kärlich

Ein weiterer Schritt ist geschafft

Mülheim-Kärlich. Seit über 40 Jahren kämpfen die Mayen-Koblenzer GRÜNEN gegen die verfehlte Atompolitik und für erneuerbare Energien. Zum Abriss des Kühlturms des AKW Mülheim-Kärlich erklärt Martin Schmitt, Kreissprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mayen-Koblenz: „Der geregelte Rückbau ist ein Symbol für den Ausstieg aus der Kernenergie und kann als Erfolg gefeiert werden. Mülheim-Kärlich ist hier maßgebend für kommende Abbauten - auch europaweit. Schade, dass bis zum endgültigen Rückbau auch des Reaktorgebäudes noch mindestens ein halbes Jahrzehnt verstreichen wird. Auch dies kann als Indiz dafür herhalten, dass die Konsequenzen der Atomenergie, insbesondere die Frage nach dem Umgang mit strahlenden Abfällen - Stichwort Endlager - fatalerweise nie abschließend durchdacht wurden.“

Bereits 2010 informierten sich die GRÜNEN vor Ort über den geregelten Abbau und besichtigten die Dekontaminierungsarbeiten rund um den ehemaligen Reaktor. Abgesehen von den unkalkulierbaren Risiken wurden dabei auch die enormen Folgekosten der Atomenergie deutlich, die jetzt gesamtgesellschaftlich getragen werden müssen.

„Unser Dank gilt sowohl dem verantwortlichen Team, das hier tagtäglich die Beseitigungsarbeiten erledigt, als auch unseren langjährigen GRÜNEN Mitgliedern, die sich seit 40 Jahren dafür einsetzen. Alle Kraft muss endlich in den Ausbau der erneuerbaren Energien gesteckt werden“, so Martin Schmitt ergänzend.

Pressemitteilung

Kreisverband BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Mayen-Koblenz

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Kommentare
13.08.201910:50 Uhr
Uwe Klasen

Und während hier infantile Freude über die Demontage eines Kerkraftwerkes herrscht, werden Anderenorts auf der Welt die Weichen in Richtung Zukunft gestellt! So werden aktuell in Indien in sieben Standorten 21 Kernreaktoren betrieben, es sind acht Kernkraftwerke im Bau, einschließlich eines schnellen Brüters und weitere Kern- und Kohlekraftwerke in Planung! Wir schreiten zurück in die vorindustrielle Zeit!

12.08.201915:37 Uhr
Wally Karl

In 40 Jahren nur ein einziges Kernkraftwerk und das noch nicht mal ganz beseitigt, was es da zu feiern gibt bleibt ein Rätsel.
Im Übrigen ist der Stop des AKW nicht auf dem Mist der Grünen gewachsen, auch das weiß jeder in der Region.

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