Politik | 29.03.2016

Straßensanierung am Museum in Winningen

Einbindung in weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen

Spatenstich am 1. April

Probeweise freigelegtes Pflaster (Blauköpp).Privat

Winningen. Im Zuge der für die in den kommenden Jahren beschlossenen Sanierungen der innerörtlichen Straßen von Winningen wird nun kurzfristig - auf Grund der Wetterlage zum 1. April - der Bereich vor dem Winninger Museum / Einmündungsbereich Wilhelmstraße, vorrangig in Angriff genommen. Autofahrer und Fußgänger bemängeln seit Monaten die nicht zu übersehenden Schlaglöcher in diesem Teilstück der Schulstraße. Tatsache ist jedoch, dass hier an mehreren Stellen vor Längerem die Schwarzdecke entfernt wurde um eine Untergrundbegutachtung und deren Belastbarkeit (auch für den Schwerverkehr) vornehmen zu können. Es stellte sich heraus, dass diese aus hochbelastbarem Kopfsteinpflaster (sog. Blauköpp) besteht und soll deshalb in das kurzfristig umzusetzende Gesamtkonzept „Jubeljahr Museum 2016“ eingebunden werden.

Das heißt, die Teerdecke wird dort umgehend mit Bedacht entfernt, so dass im bereits vorgenannten Bereich die Straßenbefestigung in den ursprünglichen und historischen Zustand zurückgesetzt wird. Dies hat neben der optischen Gestaltung der Straße auch den Vorteil, dass, sobald Fahrzeugführer (wie bisher gewohnt, überhöht schnell) den gepflasterten Bereich befahren, durch das dabei unverhofft auftretende Abrollgeräusch, ihr Fahrzeug sofort auf Schrittgeschwindigkeit herunterbremsen werden. Damit erfolgt auch keine, wie durch einige Anwohner befürchtet, erhöhte Lärmbelästigung durch den geänderten Straßenbelag. Des Weiteren wurde für die Umgebungsgestaltung die Aufstellung weiterer Blumenkübel oder - mit Bezug auf die „Winninger Kunsttage“ - die Anbringung von schweren Metallkunstobjekten (s. Weinberg im Uhlen) vorgeschlagen. Ein detaillierter Beschluss hierüber ist noch nicht gefasst. Nach den aus verlässlicher Quelle vorliegenden Informationen waren sich bei der Entscheidung für die Gesamtmaßnahme die verantwortlichen Gremien des Ortes parteiübergreifend ausnahmslos einig, dass hier sofortiger Handlungsbedarf besteht. Nach Einholung von Angeboten im sogenannten Dringlichkeitsverfahren für Sanierungsobjekte Bau u. Straße im kommunalen Sektor (verkürzte Ausschreibungszeit, etc.) bei diversen hierfür in Frage kommenden regionalen Firmen, hat man sich für eine preisgünstige und den Gemeindesäckel vertretbare Finanzierung geeinigt. Überwiegend werden zwar die Arbeiten durch einen Straßenbaubetrieb aus der VBG Rhein-Mosel erfolgen, jedoch sollen sich auch örtliche Vereine und Gruppen an den Arbeiten und der Gestaltung ehrenamtlich beteiligen. Für den Beginn der Baumaßnahme mit dem 1. Spatenstich am 1. April um 10 Uhr werden nicht nur Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus erwartet, auch die Bürger Winningens sind hierzu herzlich eingeladen. „Wenn hier Ende der Woche die Bagger anrücken, entsteht ein weiterer Blickfang in unserem schönen Winningen, mit dem wir auch beim Wettbewerb „unser Dorf hat Zukunft“ punkten können. Weiterhin sind die damit verbundene verkehrsberuhigende Auswirkung ein weiteres Argument, welches bei Bevölkerung und Gästen ankommt“, so die Meinungen beim Ortstermin von Seiten der Gemeindeverwaltung und der Touristikdirektion sowie Stimmen des Museumsvereins: „Das Museum kann sich beim geplanten Jubiläumsfest Mitte des Jahres entsprechend attraktiv präsentieren!“

Vertreter der bauausführenden Firma und derer von Winningen beim Ortstermin vor dem Museum.

Vertreter der bauausführenden Firma und derer von Winningen beim Ortstermin vor dem Museum.

Probeweise freigelegtes Pflaster (Blauköpp).Fotos: Privat

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