Politik | 18.07.2018

„Fraktion vor Ort“ bei der evm Verkehrs GmbH

Einblicke in die Umrüstung der Dieselbusse

Die SPD-Ratsfraktion mit den Geschäftsführern der evm Verkehrs GmbH, Hansjürgen Kunz (2.v.li.) und Jürgen Czielinski (1.v.re.).privat

Koblenz. Im Rahmen der Reihe „Fraktion vor Ort“ war die SPD-Stadtratsfraktion vor der Sommerpause zu Gast bei der evm Verkehrs GmbH. Hansjörg Kunz und Jürgen Czielinski - Geschäftsführer der evm Verkehrs GmbH - ermöglichten der Fraktion einen Einblick in einen in der Testphase befindlichen, umgerüsteten Dieselbus.

Stickoxid-Reduzierung der Busse um etwa 80 Prozent

Die Ratsmitglieder konnten sich davon überzeugen, dass es nur wenigen Platzes bedarf, um einen Umbau möglich zu machen. Der Bus verfügt über ausreichend Platz im Motorraum, um den Dieselmotor mit der sogenannten AdBlue-Technik aufzurüsten. Dabei wird der Stickoxid-Ausstoß des Dieselmotors mithilfe eines SCR-Katalysators auf Harnstoffbasis reduziert. Könnte die evm 41 ihrer Diesel-Busse mit der AdBlue-Technik ausstatten, würde dies eine Stickoxid-Reduzierung um 34 Tonnen pro Jahr für Koblenz bedeuten – das entspricht einer Verringerung um etwa 80 Prozent. Dies wäre ein beachtlicher Beitrag zur Schadstoffreduzierung. Der evm-Betriebshof verfügt über eine eigene AdBlue-Tankanlage, die eine tägliche Verfügbarkeit sicherstellt.

Die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann zeigte sich begeistert von der Technik: „Messungen haben ergeben, dass die durch den Motor angesaugte Luft mehr Stickoxyde enthält als die gefilterte Luft, die der Bus ausstößt. Daran erkennt man, dass wir in Sachen umweltschonender ÖPNV auf einem guten Weg sind. Dennoch werden wir uns natürlich weiter dafür einsetzen, dass auch andere Möglichkeiten zur Schadstoffreduzierung diskutiert werden.“ Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion Koblenz

Die SPD-Ratsfraktion mit den Geschäftsführern der evm Verkehrs GmbH, Hansjürgen Kunz (2.v.li.) und Jürgen Czielinski (1.v.re.).Foto: privat

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Kommentare
23.07.201815:18 Uhr
juergen mueller

Weiter geht`s mit Weitblick-Durchblick-Rundumblick. Heute schon RZ gelesen SPD-Stadtratsfraktion? Wasserstoff! Ein Zauberwort,dass in der Großstadt MAINZ Gestalt annimmt,während bei uns die EVM sich weiterhin mit SCR beschäftigt u.damit wieder einmal den Fortschritt verpasst.Wasserstoffbetriebene Busse fahren nämlich "Emissionsfrei" u.hinten raus kommt nur Wasserdampf u.kein giftiges Ammoniakdüftchen.Wer sich für das Thema UMWELT wirklich interessiert,der weiss,dass MAINZ in dieser Richtung im Gegensatz zu KOBLENZ seit Jahren aktiv ist,eine Vorreiterrolle betreibt,weil sie weiter als viele andere Verkehrsunternehmen ist.Warum geht es in Mainz u.nicht in Koblenz?Es gibt z.B.das Sofortprogramm des BUNDES 2017-2020,mit dem dieser "1 Milliarde EURO" bereitstellt.Gibt es übriges auch für RADWEGE!Kann man alles im Internet nachlesen,wenn man will - kostet Zeit,ist effektiv,man weiss aber anschliessend,wovon man redet oder wie man gehörtes Erklären verstehen muss,wenn man will.

21.07.201819:24 Uhr
juergen mueller

Einblicke?Man ist begeistert von einer Technik,von der man keine Ahnung hat,weiß nicht,was SCR/AdBlue überhaupt bedeutet,dürfte sich auch nicht über Vor- u.Nachteile schlau gemacht haben u.bewertet dies noch damit,dass man auf einem guten Weg für die Umwelt sei.Es interessiert nicht,dass der entscheidende Parameter im SCR-Prozess die richtig dosierte Menge AdBlue (Trägermittel) u.die daraus gebildete NH3(Ammoniak)Konzentration ist.Wird mehr AdBlue bereitgestellt,kommt es zum sogen.NH3-Schlupf,es kommt zu einer Ammoniakgeruchsbelästigung.NH3 ist "giftig" u.führt bei höherer Konzentration zu Verätzungen von Auge,Atemwege u.Haut.Interessant auch,was das Rundumpaket einer Nachrüstung für 41 Busse umfasst u.kostet,bevor man sich über eine Abgasentgiftung freuen kann (oder auch nicht).Wahrheit kann teuer werden.Sich in der Frage UMWELT so zu verhalten zeugt von Interessenlosigkeit u.ist mehr als oberflächlich - unter dieser Voraussetzung ist der Bus noch das Beste auf dem Foto.

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