Leserbrief zum Artikel „Verlust und Neubeginn“ - KW 29 / S. 4
Eine Prise Bauhausstil
Dass die alte Kuranlage nicht als schützenswertes Denkmal eingestuft wurde, ist hinlänglich bekannt, dass die Bausubstanz erhebliche Mängel aufwies ebenfalls, dass der frei gewordene Platz, als „Brache“ bezeichnet , eine schöne Ausstattung mit dem alten Wahrzeichen des Brunnens bekommt, ist eigentlich selbstverständlich und nicht zuletzt die Feststellung; die alte Zeit der Bäder ist unwiederbringlich vorbei.
Heute ist der Badeort ein Platz für die hochmoderne Medizin, die sich hier in Bad Neuenahr besonders hervortut. Die Zukunft liegt eben nicht mehr nur im Heilwasser …
Der Vorschlag des Bonner Architekten zur Neubebauung ist ansprechend, schlicht und ohne Schnörkel.
Vielleicht würde „eine Prise“ Bauhausstil dem Ensemble guttun. Auf das „Trostpflaster“ Muschel, könnte man ruhig, auch der Kosten wegen, verzichten.
Die Verbindung zum kleinen Kurpark sollte möglichst an jeder freien Stelle der Bebauung mit Anpflanzungen ausgefüllt sein.
Die folgenden Generationen werden uns, mit einem dichten schattigen Blattwerk, dankbar sein.
Eginhard Kranz,
Ahrweiler
