Politik | 03.05.2016

Bürgergemeinschaft MACH MIT e.V. im Kannenbäckerland

Eine bunte Palette von Tätigkeiten

Rückblick auf das vergangene Jahr

Die Bürgergemeinschaft ließ 2015 Revue passieren. privat

Hillscheid. Herzlich begrüßte Hildegard Jöris als Vorsitzende die mehr als 50 Mitglieder, die sich anlässlich der Jahreshauptversammlung am 28. April im Film- raum der Grundschule Hillscheid eingefunden hatten. Da in diesem Jahr keine Neuwahlen anstanden, hatte die Berichterstattung über die Ereignisse des vergangenen Jahres Priorität. Nach einer Gedenkminute für vier verstorbene Mitglieder folgte die Darstellung der umfangreichen Aktivitäten.

Vom Neujahrsempfang bis zum Heiligen Abend spannte sich auch in 2015 der Bogen. In mehr als 2000 Stunden haben Mitglieder ihre Zeit für die Bürgerinnen und Bürger aufgewandt. Die bunte Palette der Tätigkeiten kommt vielen zugute. Mehr als 1000 Personen haben wir durch unsere Angebote erreicht. An erster Stelle stehen die kleinen Hilfen im Alltag für Senior/Innen. Sehr gefragt ist der Mobiltätsdienst zum Einkaufen, der immer freitags in Kooperation mit dem CAP-Markt erfolgt.

Neben den Alltagshilfen ist das gesellige Angebot nicht nur bei Senioren beliebt. Gemeinsam statt einsam heißt die Triebfedern für unsere aktiven Mitglieder, die

immer wieder neue und bewährte Ideen in ihren Projekten umsetzten. Von 460 Teilnehmern haben wir hier wieder einen guten Zuspruch erfahren. „Alter schützt vor Bildung nicht“, diesem Sinnspruch folgend erreichten die Angebote in den Bereichen Wissen und Kultur einen großen Kreis an Interessierten. Hervorzuheben ist hier das Internetcafé Ü60, in dem Silver-Surfer den Umgang mit zeitgemäßen Medien erklären.

Die Vorsitzende wies dann noch auf die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit hin, durch die inzwischen ein Netzwerk entstanden ist, das über die Grenzen der Region hinaus funktioniert. Beispiel hierfür ist die Teilnahme an regionalen und überregionalen Veranstaltungen, z.B. am Seniorentag in Mainz im November 2015. Im weiteren Verlauf stellte Hubert Ulrich als stellevertretender Vorsitzender die Tätigkeit der in 2015 hinzugekommen Kontaktstellen in Höhr-Grenzhausen und Hilgert kurz vor.

Der Anfang ist gemacht, manche Bürger/Innen haben den Weg zu zur Bürgergemeinschaft gefunden, hier fehlen aber noch aktive Mitglieder, die sich für die satzungsgemäßen Belange der Bürgergemeinschaft einbringen wollen. Die Vorsitzende wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Satzungsziel zur Entwicklung neuer generationsübergreifender Wohnformen nicht aus dem Auge verloren werden darf. Die demografische Veränderung der Gesellschaft macht es immer wieder deutlich, dass das einst für Hillscheid gesteckte Ziel nicht an Bedeutung verloren hat. Es bleibt eine wichtige Zukunftsaufgabe. Nach den dann folgenden positiven Kassen- und Kassenprüfungsberichten wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. In ihrem Ausblick auf die künftigen Vereinstätigkeiten wies die Vorsitzende auf die Probleme bei der „Raumsuche“ hin, die immer wieder eine Herausforderung für einzelne Projekte darstellen.

Das Fehlen von barrierfreien Räumen ist dabei das größte Problem. Die folgende Diskussion zeigte, dass zurzeit leider keine Aussicht auf Veränderung besteht. Aufmerksam folgten die Anwesenden dem Bericht des Vorstandsmitglieds und Verbandsbürgermeisters Thilo Becker zur Flüchtlingssituation in der VG Höhr-Grenzhausen. Mit beindruckenden Worten und Zahlen verstand er es, das komplexe gesetzliche Regelwerk und den Umgang damit für die Zuhörer verständlich zu machen. Er erntete viel Beifall für seinen Vortrag. Mit einem Dank für die gute Zusammenarbeit im Vorstand beendete die Vorsitzende den offiziellen Teil und lud zum abschließen-den gemütlichen Beisammensein im Sitzungssaal ein.

Die „Häppchen“ vom Buffet waren nicht nur wunderschön anzuse- hen, sie schmeckten hervor- ragend und am Ende des geselligen Teils waren die „Platten geputzt“.

Pressemitteilung der

Bürgergemeinschaft

MACH MIT e.V. i

m Kannenbäckerland

Knapp 50 Mitglieder wohnten der Versammlung bei.R.Jaros

Knapp 50 Mitglieder wohnten der Versammlung bei.Foto: R.Jaros

Die Bürgergemeinschaft ließ 2015 Revue passieren. Foto: privat

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