Politik | 06.08.2013

Nahwärmeversorgung Rheinbach Süd-West konkretisiert sich

Eine einmalige Chance für die kommenden Jahrzehnte

Stadt strebt Anschluss des Schulzentrums und der umliegenden Wohngebäude an

Rheinbach. Die steigenden Energiepreise machen auch den Bewohnern in Rheinbach zu schaffen. Da wäre eine Senkung der Energiekosten, bei gleichzeitiger Umweltentlastung, ein begrüßenswerter Ansatz. Genau dies möchte die Stadt Rheinbach ihren Mitbürgern im Bereich Rheinbach Süd-West, rund um das Schulzentrum mit Gymnasium, Hauptschule und Sporthallen, bieten.

Das Konzept sieht den Anschluss der Schulen sowie der umliegenden großen Wohngebäude an eine gemeinsame Heißwasserleitung vor. Diese sogenannte Nahwärmeleitung wird versorgt aus einer zentralen Heizungsanlage mit einer Holzfeuerungsanlage und/oder einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage. Die Wohngebäude brauchen keine eigene Heizung mehr, die Brennstoffe Erdgas und Heizöl verschwinden aus den Häusern, und die Gebäudeeigentümer müssen sich nicht mehr um Beschaffung, Wartung, Instandsetzung, Abgasmessungen etc. kümmern. Dieses intelligente Konzept ist dem Umweltbundesamt eine Förderung wert. Das Projekt wird gefördert im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative.

Bürgermeister Stefan Raetz erläutert: „Die Heizungsanlagen in den Schulen müssen dringend saniert werden.

Damit werden wir deutliche Kosten einsparen. Zumal wir bereits erhebliche Gebäudesanierungen vorgenommen haben und dadurch die alten Anlagen noch überdimensionierter und noch unwirtschaftlicher sind. Können wir die umliegenden Wohngebäude mit anschließen, dann werden die neuen energieeffizienten und umweltschonenden Anlagen besser ausgelastet.

Denn die Schulen brauchen überwiegend tagsüber die Heizwärme, die Wohngebäude eher abends. Damit können die Kosten für alle gesenkt werden. Ich meine, eine einmalige Chance. Ich möchte sicher sein, diese Option deutlich alle dafür in Frage kommenden Gebäudeeigentümern angeboten zu haben.“

Zwei Informationsveranstaltungen dazu wurden in der Zwischenzeit für Gebäudeeigentümer und Wohnungsverwaltungsgesellschaften durchgeführt. Auch wenn viele Details noch nicht geklärt sind, Fragen noch offen sind: Das Interesse ist riesengroß. Matthias Swoboda, Fachgebietsleiter Hochbau der Stadt Rheinbach: „Den Wärmebedarf unserer Schulen kennen wir genau.

Wir fassen zurzeit alle Interessensbekundungen zusammen, damit das von uns beauftragte Ingenieurbüro WiRo Consultants aus Aachen ein Konzept für die ‚große Lösung mit Wohngebäuden‘ entwickeln kann. Dafür sollten sich alle bei uns noch nicht gemeldeten Interessenten an mich kurzfristig wenden. Ich sage deutlich: Damit sind noch keine Verpflichtungen verbunden, aber es müssen Grundlagen für die Berechnungen des Ausgangszustands festgelegt werden.“

Fachbereichsleiterin Sigrid Burkhart ergänzt: „Wir streben an, Wärmepreise anzubieten, die merklich unter den heutigen Wärmepreisen für Heizwärme aus Erdgas und erst recht Heizöl liegen.

Das wird das Wärmeversorgungskonzept leisten müssen. Da sind wir auch keine Traumtänzer; letztlich entscheidet der Geldbeutel. Eine vergleichbare Chance werden wir als Stadt in den nächsten 30, 40 Jahren oder noch länger nicht wieder bieten können.“

Die Gebäude sollen ab 2016 angeschlossen werden. Weitere Interessenten wenden sich bitte kurzfristig an Matthias Swoboda vom Fachgebiet Hochbau per E-Mail an matthias.swoboda@stadt-rheinbach.de.

Pressemitteilung der

Stadt Rheinbach

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