Politik | 08.04.2017

Erwin Rüddel begrüßt das Verbot von lauten Güterwagen

„Eine gute Nachricht für die Bevölkerung an der Rheinschiene“

Erwin Rüddel sieht den jüngsten Bundestagsbeschluss als einen Schritt in die richtige Richtung.  Büro Rüddel/Dieter Klaas

Kreis Neuwied. „Das ist eine gute Nachricht für die von Schienenlärm geplagte Bevölkerung, ganz gleich ob entlang der Rhein- oder auch der Siegstrecke: Der Bundestag hat dem Verbot lauter Güterwaggons ab 2020 auf dem deutschen Schienennetz zugestimmt und damit einen großen Schritt in die richtige Richtung getan. Dieser Beschluss ist Grundvoraussetzung für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung und damit auch für mehr Verkehr auf der Schiene“, konstatiert aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der jüngst gefasste Beschluss des Deutschen Bundestages führe zu einer spürbaren Lärmminderung, ist sich Rüddel auch als Vorsitzender der parteiübergreifen Parlamentsgruppe Bahnlärm im Bundesparlament sicher. Insbesondere hat der Abgeordnete dabei über das deutsche Schienennetz verkehrende ausländische Wagenhalter im Blick.

„Denn während deutsche Waggonhalter bereits in leise Züge investieren, warten ausländische Wagenhalter immer noch ab. Damit torpedieren sei die Anstrengungen der Vorreiter für einen leiseren Schienenverkehr und belasten insbesondere die von Schienenlärm besonders betroffenen Anlieger“, kritisiert Rüddel. Er weist darauf hin, dass die Europäische Union wesentlich mehr in die Umrüstung lauter Güterwagen investieren muss, um europaweit laute Waggons abzuschaffen.

Das Programm des Bundes zur Umrüstung älterer Güterwaggons sei ein wichtiger Schritt gewesen, um den bestehenden Wagenpark leiser zu machen. Mit dem gesetzlichen Verbot lauter Güterwagen folge nun der logische zweite Schritt. Allerdings seien im Schienenlärmschutzgesetz einige Ausnahmen vorgesehen. Hier hat sich Rüddel dafür ausgesprochen, diese Ausnahmen zu streichen: „Das ist für die Gesamtkapazität des Netzes nicht tragbar. Zudem führen die Ausnahmegenehmigungen zu einen administrativen Mehraufwand.“

Durch die Ausnahmen werde auch die Leistungsfähigkeit des Schienenverkehrs ausgebremst. Stattdessen ist für den heimischen Bundestagsabgeordneten wichtig, dass die Trassenpreise für laute Güterzüge so erhöht werden, dass es für Züge aus dem Ausland unwirtschaftlich wird, mit lauten Waggons durch Deutschland zu fahren. „Eine stärkere Trassenspreizung würde auch den ökonomischen Anreiz zur Umrüstung ankurbeln“, bekräftigt Erwin Rüddel. Pressemitteilung des

MdB Erwin Rüddel (CDU)

Erwin Rüddel sieht den jüngsten Bundestagsbeschluss als einen Schritt in die richtige Richtung. Foto: Büro Rüddel/Dieter Klaas Foto: DIETER KLAAS .....PHOTODESIGNKLA

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