Politik | 22.05.2019

Förderung und Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeiten

Eine neue Aufgabe für die Kommunen?

Udo Nergen, Albert Schomers, Elke Backes, Hans-Peter Diel, Alwin Brenner, Udo Adriany, Detlef Göbel (v.l.). Foto: privat

Region. Gesellschaftliche Veränderungen wie der demografische Wandel stellen auch Vereine vor Herausforderungen. So schwinden in manch einem Verein die Mitgliederzahlen. Gravierender aber noch ist vielerorts das Problem, die verantwortungsvollen Führungs- und Vorstandspositionen zu besetzen. Wie können Vereine darauf reagieren und sich neu aufstellen? Wie können aktive Mitglieder gewonnen werden? Wie lassen sich Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen? Ebenso kommt dem Thema Versicherungsschutz im Ehrenamt eine wachsende Bedeutung zu und macht die Situation in den Vereinen nicht einfacher.

Beispielsweise hat der TuWi Adenau dreizehn Abteilungen, in denen sich die Mitglieder betätigen können. Sportarten wie Badminton, Turnen, Tennis, Taekwondo, Ski, Senioren, Pferdesport, Leichtathletik, Gesundheitssport, Fußball, Judo, Badminton, Tischtennis oder Volleyball profitieren alle vom Engagement der Übungsleiterinnen und -leiter. Auch der Unterhalt der Sportstätten ist eine große Herausforderung der Vereine im Adenauer Land, und durch sinkende Einwohnerzahlen wird die Aufgabe nicht leichter, das Freizeitangebot aufrecht zu erhalten.

Vereinsleben steigert die Lebensqualität

Ein funktionierendes Vereinsleben ist ein weiterer Faktor für die Lebensqualität in der Stadt Adenau und unseren Ortsgemeinden. Neben dem Dank an die vielen ehrenamtlichen Kümmerer muss auch über Möglichkeiten von finanziellen Hilfen und Fördermöglichkeiten nachgedacht werden. Viele Vereine haben finanzielle Schwierigkeiten und kämpfen quasi ums Überleben. Schwindende Mitgliederzahlen verschärfen die Problematik noch. Hinzu kommt, dass insbesondere in der VG Adenau die öffentliche Hand kostenintensive Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbad geschlossen hat und Sporteinrichtungen nicht mit den erforderlichen Investitionen bestückt. Nach dem Stand der Technik ausgestattete Sportstätten sind die Grundlage für ein breites Freizeitangebot für die Region, um Mitglieder zu behalten und neue zu gewinnen. Sparen am falschen Ende ist ein verhängnisvoller Teufelskreis, der letztlich die Attraktivität der gesamten Region gefährdet.

Für die FWG-Adenau ist es daher selbstverständlich, alles politisch Mögliche dafür zu tun, um alle Vereine in der Region Adenau zur stärken, nach Finanzierungsmöglichkeiten durch Förderprogramme und Kommunen zu suchen, um für die Bürgerinnen und Bürger den weiteren Erhalt der vielschichtigen Vereinstätigkeiten in der Stadt Adenau und der Ortsgemeinden auch in Zukunft zu sichern.Pressemitteilung der

FWG Adenau

Udo Nergen, Albert Schomers, Elke Backes, Hans-Peter Diel, Alwin Brenner, Udo Adriany, Detlef Göbel (v.l.). Foto: privat

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