Politik | 14.01.2017, 11:58 Uhr

Kontrolle der Nutzgeflügelbestände

Einhaltung der Stallpflicht oberstes Gebot

Gilt zunächst bis 28. Februar

Kreis Ahrweiler. Die Veterinärmediziner der Kreisverwaltung Ahrweiler kontrollieren weiter die Bestände von Nutzgeflügel, also vorwiegend Hühner, Gänse und Enten. Jüngster Schwerpunkt der Sicherheitskontrollen war die Einhaltung der Stallpflicht bei rund 50 privaten Haltern, die sich im Umkreis von bis zu 1.000 Metern um einen der fünf Großbetriebe im Kreisgebiet befinden. Der Grund: Wenn die Geflügelpest in einer der Geflügelhaltungen - ob beim privaten Kleinsthalter oder in einem der fünf Großbetriebe mit jeweils mehreren Tausend Legehennen - ausbricht, müssen alle Tiere in und um den Seuchenbetrieb getötet werden. Beim Geflügelpestausbruch in einer Kleinsthaltung müsste auch der bis 1.000 Meter Abstand gelegene Großbetrieb sämtliches Geflügel töten lassen und hohe wirtschaftliche Einbußen erleiden. Unabhängig von der Bestandsgröße gilt: Jeder Geflügelhalter wäre erbost, wenn sein Hühnerstall gekeult werden müsste, weil Halter in der Nachbarschaft die Stallpflicht nicht beachtet und dadurch Wildvögel deren Nutzgeflügel infiziert hätten. Der Seuchenbetrieb müsste mit Schadenersatzforderungen der anderen gekeulten Geflügelhaltungen rechnen. Daher gilt weiterhin: Solange die Seuchengefahr nicht beseitigt ist, muss das Federvieh im gesamten Kreis Ahrweiler im Stall bleiben. Die Stallpflicht gilt zunächst bis 28. Februar. - Mehr Infos unter www.kreis-ahrweiler.de.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Ahrweiler

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Daueranzeige
Imageanzeige
Dauerauftrag Imageanzeige
Aktionstag am 24.10.26
Zukunft trifft Tradition KW 42
Inno aus der VG Weißenthurm
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Man traf sich vor der Kirche, um „unter Tage“ zu gehen.
103

Es ging ganz tief nach unten...

Kolping-Mitglieder wurden zu „Kellerkindern“

Lahnstein. Es ging dahin, wo die meisten noch nie waren: In die ehemalige kurfürstliche Salkellerei unter der Hochstraße in Oberlahnstein. Die Salkellerei unter der ehemaligen Druckerei Schickel gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Die Exkursion war fast geheim, grundsätzlich nur Kolping-Mitgliedern vorbehalten, „denn wir wollten nicht, dass halb Lahnstein im Untergrund verschwindet“, so Benedikt Hanke aus dem Kolping-Sprecherteam mit einem Schmunzeln auf den Lippen.

Von Thomas Schneider aus Lahnstein

Weiterlesen

An der Swisttalhütte Holzweiler
612

Eifelverein Remagen unterwegs

Grafschafter Wald und Dernauer Weinberge

Remagen/Marienthal. Bei herrlichem Wanderwetter startete die Wandergruppe in der Nähe des Marienthaler Klosters die 13 Kilometer Tour. Relikte des ehemaligen Regierungsbunkers und auch die Gedenkstätte Lager Rebstock informierten nachdenklich über Deutschlands jüngste Vergangenheit. Dem Kratzenbach folgend und dem anschließenden Tal erreichte man das sogenannte Holzweiler Kreuz. Nun von Waldwegen...

Von Eifelverein Remagen aus Grafschaft-Ringen

Weiterlesen