Politik | 09.11.2018

Eine Forderung von Ellen Demuth, MdL

Einheitliches Konzept zur Bekämpfung von Bahnlärm

Ellen Demuth setzt sich für den Ausbau des Lärmsanierungsprogramms ein. privat

Region. Landtagsabgeordnete Ellen Demuth hat eine klare Haltung zum Thema Lärmsanierung an Bahnstrecken im Mittelrheintal zwischen Bingen und Bonn und in der Region Moseltal: „Ich bin der Meinung, dass es überall leiser werden muss, daher muss endlich ein einheitliches Konzept für alle lärmbetroffenen Kommunen erarbeitet werden.“ Ellen Demuth dazu: „Der ‚Projektbeirat leiseres Mittelrheintal‘ hat hinsichtlich der Machbarkeitsuntersuchung zur Bahnlärmreduzierung im Mittelrheintal und zur Umsetzung der daraus resultierenden Lärmschutzmaßnahmen drei Priorisierungen vorgegeben: Erste Priorität: Oberes Mittelrheintal von Rüdesheim bis Koblenz, Zweite Priorität: Unteres Mittelrheintal von Koblenz bis Bonn, Dritte Priorität: Rheingau. Das Moseltal ist bisher gar nicht berücksichtigt. Die Orte Leutesdorf und Weißenthurm sowie Oestrich-Winkel und Eltville wurden schon vorab in das Lärmsanierungsprogramm aufgenommen.“ Ellen Demuth nahm die Befürchtungen des Arbeitskreises Bahnlärm Rhein/Mosel, der eine Benachteiligung für das Untere Mittelrheintal und das Moseltal befürchtet, zum Anlass, eine Anfrage an die Landesregierung zu stellen. Zuerst möchte sie wissen, inwieweit sich die Landesregierung dafür einsetzt, dass bisher festgelegte Priorisierungen nicht zum Nachteil des Unteren Mittelrheintales geändert werden. Sie fragt nach, welche Anstrengungen die Landesregierung unternimmt, damit das Lärmsanierungsprogramm im Unteren Mittelrheintal weitergeführt wird. Weiterhin fragt sie, in welchem zeitlichen Rahmen die Landesregierung, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und dem Bund, eine Einbeziehung aller lärmbetroffenen Kommunen entlang der Bahnstrecken im Oberen und Unteren Mittelrheintal und im Moseltal realisieren wird. Abschließend möchte Ellen Demuth wissen, welche Anstrengungen die Landesregierung unternimmt, damit auch das Moseltal in das Lärmsanierungsprogramm aufgenommen wird. Ellen Demuth ist der Meinung: „Die Landesregierung muss sich für unsere rheinland-pfälzischen bahnlärmgeplagten Kommunen und eine umfassende Berücksichtigung aller Betroffenen einsetzen. Das Lärmsanierungsprogramm muss unbedingt zeitnah dorthin gehend fortgeschrieben werden.“

Pressemitteilung des

Bürgerbüros der

Landtagsabgeordneten

Ellen Demuth

Ellen Demuth setzt sich für den Ausbau des Lärmsanierungsprogramms ein. Foto: privat

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Kommentare
11.11.201813:19 Uhr
Helmut Gelhardt

Frau Demuth, Landtagsabgeordnete, CDU, wandelt auf den Schienen des CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel. Sie ist der Meinung: "Die Landesregierung muss sich für unsere rheinland-pfälzischen bahnlärmgeplagten Kommunen und eine umfassende Berücksichtigung aller Betroffenen einsetzen (...)." Frau Demuth ist natürlich bekannt, dass Innenminister Roger Lewentz, SPD, Umweltministerin Ulrike Höfken, Grüne, die ehemalige Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, Grüne, an vorderster Stelle, begründet und intensivst, für eine effektive Bahnlärmreduzierung stritten und streiten! Wie auch z.B. der Europaabgeordnete Norbert Neuser, SPD, der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger, SPD. Die Bremser in Bezug auf eine wirkungsvolle und dauerhafte Bahnlärmreduzierung sitzen seit vielen Jahren (!) in Berlin. Im Bundeskanzleramt, CDU. Im Bundesverkehrsministerium:die Minister Ramsauer, Dobrindt, Scheuer - alle CSU! Frau Demuth und Herr Rüddel sollten ihre Forderungen bei CDU/CSU mit Nachdruck durchsetzen!

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