Politik | 13.07.2016

UWG Fraktion lässt in Sachen sauberes Stadtbild nicht locker

Einmal Aufräumen reicht nicht

Rheinbach. Die UWG setzt sich nachdrücklich dafür ein, dass sich Rheinbach mit einem sauberen Stadtbild ein positives Aushängeschild schafft!

Auf der letzten Sitzung des Rates vor der Sommerpause wurde deutlich, dass die Sauberkeit in Rheinbach alle Fraktionen bewegt, die Fraktionen allerdings unterschiedliche Lösungsansätze haben. Die UWG-Fraktion Rheinbach unternahm mit einem Antrag einen erneuten Vorstoß im Rat, das Stadtbild der Stadt Rheinbach durch geeignete Maßnahmen zu verbessern.

UWG fordert empfindlichere Bußgelder für Umweltsünder

Dieter Huth, UWG-Fraktionschef, forderte empfindlichere Bußgelder verbunden mit auch durchzuführenden Stichprobenkontrollen: „Denn nur höhere Bußgelder für Müllfrevel können zu einer dauerhaften Bewusstseinsänderung führen“. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass der „erhobene Zeigefinger“ und Appelle für umweltgerechtes Verhalten lediglich zu einer Mehrbelastung der Betriebshofangehörigen geführt haben, denen die „dankbare Aufgabe“ zufalle, den Schmutz anderer Menschen aus unserem Stadtbild zu entfernen.

Es mache nach Auffassung der UWG wenig Sinn, wenn die Stadtverwaltung einerseits einmal jährlich im Rahmen der europäischen Reinigungswoche „Let‘s clean Europe“ Vereine, Parteien, Wählervereinigungen, Schulklassen unter anderem zu einer Müllsammelaktion aufrufe, wobei Tonnen von Müll gesammelt werden, andererseits aber nicht bereit sei, durch geeignete Maßnahmen die Bürger zur Sauberkeit anzuhalten und dazu bisher auch keinerlei Vorschläge unterbreitete. Gelegentliche Aufrufe für mehr Sauberkeit in Rheinbach verhallen ungehört. Bester Beweis: Die Bahnhofsumgebung ist fast wieder so verdreckt, wie die UWG sie vor der Müllsammelaktion im März dieses Jahres angetroffen hat. CDU-Ratsherr Claus Wehage stellte einen ähnlichen Antrag.

Alle Fraktionen wollen an einer Lösung mitwirken

Auch die anderen Fraktionen äußerten ihre Bereitschaft, an einer Lösung mitzuwirken; diese wird im „Ausschuss für Stadtentwicklung: Umwelt, Planung und Verkehr“ erarbeitet werden müssen. In der Diskussion im Rat kam die ganze Bandbreite möglicher Lösungsansätze zur Verbesserung des Stadtbildes zutage. Die Palette der Vorschläge reichte von der wohl nicht ganz ernst gemeinten „Drohnenüberwachung“ des Bürgermeisters über einen gemeinsamen Tisch mit Beteiligten bis hin zu Stichprobenkontrollen. „In anderen Städten gibt es schon lange an vielen Stellen an den Abfallbehältern angebrachte separate Aschenbecher, mit denen Raucher motiviert werden, ihre Kippen nicht einfach auf den Boden zu werfen. Warum nicht auch in Rheinbach ?“, so UWG Fraktionsvorsitzender Dieter Huth.

Die UWG-Fraktion wird in Sachen Sauberkeit der Stadt nicht locker lassen und kündigte konstruktive Mitarbeit an. Sie wird nicht zur Tagesordnung übergehen, sondern weiterhin mit konkreten Vorschlägen für mehr Sauberkeit im Stadtbild kämpfen, um damit die Attraktivität der Stadt zu erhöhen.

Pressemitteilung der

UWG-Fraktion Rheinbach

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