Klimaausschuss konkretisiert auf Vorschlag der schwarz-grünen Kooperation Ziele
Einstimmig zur Klimaneutralität
Meckenheim. Nun ist der offizielle Start für die Aktivitäten zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 in Meckenheim beschlossene Sache. Einstimmig votierte der Ausschuss für Klimaschutz und Umwelt für die durch die Kooperation von CDU und Bündnis 90/Die Grünen präzisierte Vorlage der Verwaltung.
Schon vorab wurden durch Initiativen und Anträge der Kooperation wichtige Weichen gestellt, wie der Beitritt Meckenheims zur Energieagentur Rhein-Sieg e. V., die sichtbare Verankerung des Klimaschutzes im nächsten städtischen Haushalt und die Feststellung der Notwendigkeit personeller Verstärkung in diesem Bereich. Jetzt aber werden im Gleichschritt mit den linksrheinischen Nachbarkommunen konkrete Schritte unternommen: Die Basis aller Berechnungen und Planungen ist die CO2-Bilanzierung aller klimaschädlichen Emissionen, darauf bauen das interkommunale Klimaneutralitätskonzept und der kommunalspezifische Klimaaktionsplan für Meckenheim auf.
Konkret erweitert wurde der Beschlussvorschlag der Verwaltung um die von der Kooperation geforderte Einbindung von Zwischenzielen für 2030 (Reduktion der Treibhausgase um 65 Prozent) und für 2040 (Reduktion um 88 Prozent) gegenüber dem Basisjahr 1990. Auch eine weitreichende Bürgerbeteiligung wurde verankert, und es wird einen jährlichen Bericht zum Stand der Fortschritte geben.
Die Einstimmigkeit zeigt, dass sich nun alle politischen Kräfte Meckenheims diesen konkreten Zeitplan zur Erreichung der Klimaneutralität zu eigen machen und ihn trotz der angespannten finanziellen Lage der Stadt unterstützen. Als einen „Meilenstein“ bezeichnet die Sprecherin des Ausschusses der Grünen, Susanne Chur-Lahl, diesen Beschluss, „der den Bestrebungen in Richtung Transformation der Energieversorgung und der Einsparungsmaßnahmen die nötige Dynamik verleiht, das Ziel hoffentlich auch schon vor 2045 zu erreichen“. CDU-Ausschusssprecher Rainer Friedrich erklärt: „Konkrete und erreichbare Ziele zu setzen sind aus unserer Sicht der beste Weg, um das Thema voranzubringen.“ Auch die umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit sei wichtig, damit die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen einbringen können.
Pressemitteilung der
schwarz-grünen Kooperation
