Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigt Lebensleistung von Lea Ackermann
Engagierte Kämpferin für Frauenrechte feiert 85. Geburtstag
Mainz. Anlässlich des 85. Geburtstags von Lea Ackermann am 2. Februar hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Ordensschwester als engagierte Kämpferin für Frauenrechte und großartiges Vorbild für Menschlichkeit gewürdigt. „Sie hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Mädchen und Frauen in Not zu helfen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Wo auch immer deren Würde mit Füßen getreten wird, fühlte sie sich gefordert. Ich bewundere sie für ihren Mut, für ihre Beharrlichkeit und ihren Einsatz, mit dem sie über viele Jahrzehnte den Ärmsten der Armen geholfen hat. Ihre Lebensleistung ist sehr beeindruckend“, so die Ministerpräsidentin.
Lea Ackermann gründete 1985 in Kenia die Hilfsorganisation SOLWODI (Solidarity with Women in Distress/Solidarität mit Frauen in Not), um Frauen beim Ausstieg aus der Elendsprostitution zu helfen. Seit 1987 engagiert sich SOLWODI auch in Deutschland mit mittlerweile 19 Beratungsstellen und sieben Schutzhäusern. Für ihr Engagement wurde die Ordensschwester mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz sowie dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz.
„Lea Ackermann ermöglicht den Opfern mit Beratungs- und Bildungsangeboten ein eigenständiges Leben oder kümmert sich um Hilfen, damit sie in ihre Heimat zurückkehren können. Viele Frauen und Kinder konnten sich aus der Prostitution befreien und die körperlichen und seelischen Misshandlungen hinter sich lassen. Ihre zahlreichen Projekte geben den Opfern von zumeist sexualisierter Gewalt eine Stimme und machen die Gesellschaft auf ihr Leid aufmerksam“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie dankte Lea Ackermann für ihr herausragendes Engagement und wünschte ihr alles Gute, Glück und Gesundheit für das neue Lebensjahr.
Pressemitteilung
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
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