CDU-Stadtratsfraktion Koblenz
Entsteht bald ein Künstlerviertel?
Koblenz. Die CDU Fraktion beantragte in der Februar-Sitzung des Rates der Stadt Koblenz, bei der Entwicklung neuer Wohnbaugebiete die dortigen Straßen nach Koblenzer Künstlerinnen und Künstlern zu benennen, um an deren Wirken nachhaltig zu erinnern.
Eine wichtige Säule der Koblenzer Kultur bilden die Kunstschaffenden in unserer Stadt seit vielen Jahrzehnten. Viele dieser Kunstschaffenden ha-ben sich in unserer Stadt zeit ihres Lebens hohe Verdienste und hohes Ansehen erworben. Beispielhaft erinnert sei hierbei an die Persönlichkeiten wie Gustav Zick, Kunstmaler (1809-1886); Andreas Achenbach, Landschaftsmaler der Romantik (1815-1910); Philipp Dott, Bildhauer, Kunstmaler und Sgraffito (1912-1970); Lotte Meurer, Kunstmalerin (1938-2004) und Heinz Kassung, Kunstmaler (1935-2013) gedacht.
Wir können stolz darauf sein, dass sie bei uns gelebt und besonderes im kulturellen Bereich geleistet haben.
Mit der Vergabe von Straßennamen nach verdienten Koblenzer Künstlerinnen und Künstlern in neuen Wohngebieten (z.B. im Stadtquartier auf dem Gelände der ehemaligen Fritsch-Kaserne) soll deren Wirken in unserer Stadt in Erinnerung gerufen und entsprechend gewürdigt werden.
Die Benennungen von Straßen innerhalb eines entwickelten Stadtviertels sollten thematisch einheitlich gestaltet sein, um dem Grundsatz der Raumgliederung gerecht zu werden. So gibt es in Städten etwa Stadt-viertel mit Straßen- oder Platzbenennungen nach Autoren (Goetheplatz, Schillerstraße), nach Städten oder Regionen (Koblenzer Straße) oder nach Flora oder Fauna (Kiefernweg, Pappelweg).
Mit der Umsetzung des Antrages könnte so analog zum „Musikerviertel“ im Stadtteil Oberwerth, an anderer Stelle ein „Künstlerviertel“ entstehen, in dem die Kunstschaffenden eine Würdigung Ihres wertgeschätzten kulturellen Wirkens in unserer Stadt und über deren Grenzen hinaus erhalten, so der kulturpolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion Peter Balmes. Pressemitteilung der
CDU-Stadtratsfraktion Koblenz

Ich gehe einmal davon aus, dass es den meisten von uns "scheißegal" ist, ob eine Straße nach einem Künstler benannt wird (den man nicht kennt) oder nicht.
Stadtteil Oberwerth mit seinem Musikerviertel ist bekanntermaßen nichts für Normalbürger, sondern eine Ansiedlung von denjenigen, die aufgrund ihres Status zu den Besserverdienenden zu zählen, sich ihren Standort aussuchen konnten aufgrund Intervention von denjenigen, die bereits ihren Stammplatz sicher hatten und nur ihresgleichen bevorzugen.
Mir persönlich geht es am " ... " vorbei - Hauptsache, ich finde eine Bleibe nach meinem Geschmack.
Wenn ich höre, dass ein Bekannter von mir, der seit Monaten in Rübenach eine Wohnung sucht, abgewiesen wird mit der Begründung, wir bevorzugen nur Ärzte aus dem Bundeswehrzentralkrankenhaus, dann ist nur noch "kotzen" angesagt. Vermieter kann auf Wunsch benannt werden. Heutzutage spielen Sorgen u. Nöte keine Rolle mehr, sondern nur noch Status und Kohle.