FDP: RSAG fährt mit kleinem Fahrzeug in Odendorf
Entwarnung für Odin- und Orbachstraße
Odendorf. Entwarnung für die Bürger der Odin- und Orbachstraße gibt die RSAG: Der Müll muss künftig wohl nicht mehr zur Abfuhr am Straßenrand gesammelt werden, weil die Orbachbrücke nur noch von Fahrzeugen unter sechs Tonnen befahren werden darf.
Die Vorschläge der Swisttaler Gemeindeverwaltung hielt die FDP-Swisttal aber für nicht für geeignet. Eine Anfrage der FDP-Ratsfrau Monika Goldammer nach Einsatz eines kleineren Müllfahrzeugs wurde vom Planungsausschuss jedoch als zu teuer zurückgewiesen.
Kreistagsabgeordneter Dr. Karl-Heinz Lamberty bat daher die Vorständin der RSAG, Ludgera Decking, zu prüfen, „die Müllabfuhr bis zur Sanierung der Brücke mit einem kleinen Müllfahrzeug durchzuführen, wie dies auch in einem Teil von Swisttal-Morenhoven und Ludendorf der Fall ist.“ Das regelmäßige Sammeln von Mülltonnen und gar Sperrmüll in den alten Ortstraßen sei nicht bürgerfreundlich und außerdem angesichts der engen Straßenverhältnisse verkehrsgefährdend.
Die RSAG hat ein Einsehen: Sie werde künftig ihre „Sammeltouren ändern, damit wir das Teilstück zwischen der Odinstraße und der Robert-Koch-Straße mit unserem kleinen Sammelfahrzeug befahren können.“
Die Entsorgung könne sich hierbei „allerdings nur auf die Fraktionen Hausmüll, Bioabfall, Papier und Wertstoffe sowie Elektrogeräte beziehen, denn für den Sperrmüll müssen wir leider Sammelplätze einrichten, da wir für diese Abfallfraktion kein kleines Sammelfahrzeug einsetzen.“ Und damit das Dreiachsfahrzeug durch die Odinstraße bzw. Orbachstraße fahren kann, müssen leider auch die diskutierten baulichen Anpassungen erfolgen.
Dass das Pflanzbeet mit einem Baum am Ende der Odinstraße jetzt weichen muss, sei bedauerlich, stellt Goldammer fest. „Wichtig ist aber, dass die Bewohner der Orbachstraße ihre Tonnen nicht jedes Mal zu (noch dazu ungeeigneten) Sammelplätzen bringen müssen. An den Sammelplätzen wäre ein Verkehrschaos programmiert gewesen, da in der ältesten Straße Odendorfs nicht durchgehend Bürgersteige existieren.“
Pressemitteilung FDP-Swisttal
