Politik | 13.05.2022, 10:16 Uhr

Horst Gies / Petra Schneider (CDU) zum Krankenhausinvestitionsprogramm 2022

Erfahrungen aus der Pandemie ignoriert

Krankenhausinvestitionsförderung mangelhaft

Petra Schneider und Horst Gies.  Foto: privat
68

Kreis Ahrweiler. „Das jetzt vorgelegte Krankenhausinvestitionsprogramm der Landesregierung ist mangelhaft. Gerade auch vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus der Corona-Pandemie ist die fortgesetzte Festschreibung der Unterfinanzierung nicht nachvollziehbar“, so die beiden Landtagsabgeordneten Petra Schneider und Horst Gies: „Die Corona-Pandemie hat wie kein anderes Ereignis zuvor gezeigt, welche überragende Bedeutung die Krankenhäuser für die Gesundheitsversorgung der Menschen haben. Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde und wird unter schwierigsten Bedingungen Herausragendes geleistet. Diese schwierigen Bedingungen sind nicht nur der schieren Masse der Krankheitsfälle, sondern in Verbindung damit dem Sanierungsstau infolge der mangelhaften Investitionsförderung geschuldet. Rheinland-Pfalz liegt bei der Investitionsförderung seit Jahren unter dem Bundesdurchschnitt und zählt zu den Bundesländern, die die wenigsten Fördermittel für Krankenhausinvestitionen bereitstellen.

Mit dem nun angekündigten nur marginalen Mittelzuwachs ignoriert die Landesregierung die Erfahrungen aus der Pandemie. An der problematischen Lage der Kliniken wird sich damit nichts ändern. Es bedarf deshalb dringend einer deutlichen Erhöhung der Mittel. Wir haben daher in den zu Jahresbeginn abgeschlossenen Haushaltsberatungen insgesamt 50 Mio. Euro zusätzlich für die Kliniken beantragt. Das wurde von den Ampelfraktionen leider abgelehnt.

Für uns bleibt es dabei: Natürlich können auch Krankenhäuser nicht losgelöst von Wirtschaftlichkeit arbeiten. Eine zentrale Konsequenz aus der Corona-Pandemie muss aber sein, dass unsere Kliniken wesentlich stärker in ihrer zentralen Funktion für die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger betrachtet und entsprechend auch aus Steuermitteln ausgestattet werden müssen.“

Pressemitteilung

Petra Schneider (CDU), MdL

und Horst Gies (CDU), MdL

Petra Schneider und Horst Gies. Foto: privat Foto: idau05igehxeewh73lv7

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die Ahrtal-Werke legten dem Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler für 2025 eine Jahresbilanz von 85,4 Millionen Euro vor.  Foto: GS
127

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Ahrtal-Werke um die Geschäftsführung mit Dominik Neswadba und Thomas Hoppenz sind weiter auf gutem Kurs. Daher folgte der Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler am Montagabend dem Aufsichtsrat des kommunalen Energieversorgers und stimmte dem vorgelegten Jahresabschluss 2025 einstimmig zu. Das Gremium beauftragte Bürgermeister Pascal Rowald, in der Gesellschafterversammlung dem Jahresabschluss der Ahrtal-Werke für das 2025 zuzustimmen und den Aufsichtsrat zu entlasten.

Weiterlesen

Die Einrichtung einer IGS an der Regionalen Schule Brohltal wurde bereits im März vom Kreistag abgelehnt. Jetzt scheiterte auch ein FWG-Antrag auf eine neue neutrale Untersuchung der Schülerzahlen im Kreis Ahrweiler.  Foto: GS
129

Kreis Ahrweiler. Im März hat der Kreistag von Ahrweiler den Antrag der Freien Wähler auf Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) an der Regionalen Schule Brohltal in Niederzissen abgelehnt. Dies unter anderem mit der Begründung des beratenden „biRegio“-Planungsbüros in schulpolitischen Entscheidungen, dass „eine „IGS Niederzissen die IGS Remagen empfindlich tangieren würde“.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2026
Martinsmarkt
Traueranzeige Wolfgang Kruft
Tag der offenen Tür 2026
Stellenanzeige Sozialarbeiter
Titelanzeige
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
444

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

Symbolbild.
2011

Astrologische Vorschau für die KW 46: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 9. bis 15. November 2026 - Zwischen neuen Chancen und unerwarteten Herausforderungen

Die zweite Novemberwoche bringt Bewegung in den Alltag der zwölf Sternzeichen. Während sich in manchen Lebensbereichen neue Möglichkeiten eröffnen, können an anderer Stelle Spannungen und kleine Rückschläge für Unruhe sorgen. Besonders in der Liebe sind Offenheit und Geduld gefragt. Auch beruflich gilt es, Chancen zu erkennen, ohne vorschnell Entscheidungen zu treffen. Gesundheitlich rückt die Balance zwischen Aktivität und Erholung stärker in den Mittelpunkt.

Weiterlesen