Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Stadtrat Neuwied
Erhöhung der Grundsteuer war notwendig
Neuwied. Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen legt großen Wert darauf, dass die von ihr mitgetragene Entscheidung zur Erhöhung der Grundsteuer B unverändert richtig und notwendig ist.
Es war ein Schritt, der allen Beteiligten nicht leichtgefallen ist, der aber gleichwohl alternativlos für das Ziel der Befreiung der Stadt aus ihrer chronischen Schuldenfalle ist.
Die erschreckende Haushaltslage und beschädigte Infrastruktur Neuwieds, die die jetzige Koalition vorgefunden hat, ist über Jahrzehnte entstanden. Außer der –berechtigten- Forderung von Unterstützung durch Bund und Land ist nicht genug passiert. Der Stadtkämmerer Ralf Seemann und die Koalition von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FWG haben jetzt ihre Verantwortung ernst genommen und Entscheidungen getroffen, die genau so hart sind wie die Probleme, in denen wir stecken. Neuwied wird durch die Steuererhöhung vor der explodierenden Überschuldung geschützt und kann mit Unterstützung der kommunalen Aufsicht die Verbesserung der Lebensverhältnisse und wirtschaftlichen Attraktivität der Stadt anpacken. Wir sind außerdem überzeugt, dass die Mehrheit der Bevölkerung das versteht.
Wirklich empört können die Bürgerinnen und Bürger über den aufgehäuften Schuldenberg sein, der solche Rettungsmaßnahmen erzwingt. Zorn über die eigene Kostenbeteiligung und die Beschimpfung ehrenamtlicher Ratsmitglieder mag in Internetzeiten leider verbreitet zu sein, ist jedoch wie immer keine Lösung.
Pressemitteilung
Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
im Stadtrat Neuwied

Über den Schuldenberg der Stadt sind wir natürlich entsetzt, aber wir Bürger haben ihn nicht angehäuft. Ungefragt ist das Rheinufer,
dass regelmäßig überflutet wird, verschönert worden, Erst verlegt man die Busse in der Langendorferstr. um ein "Lappenloch" zu bauen, dann reißt man es wieder ab, um erneut die Bushaltestellen in die Langendorferstr. zurück zuverlegen
Wieso muss der Markplatz verschönert werden ? Die Kitas sind aus dem Haushalt raus zu rechnen. 16 der 24 Kreishaushalte schlossen das Jahr mit einem positiven Finanzierungssaldo ab, die übrigen acht Landkreise kamen auf einen Fehlbetrag. Die höchsten positiven Salden wurden in absoluten Werten für Mainz-Bingen (plus 37 Millionen Euro) sowie einwohnerbezogen für Neuwied (plus 191 Euro je Einwohnerin bzw. Einwohner) festgestellt. Gehört Neuwied nicht zum Kreis ?