Politik | 08.06.2016

Gemeinde Swisttal

Erneuter Einsatz der Feuerwehr nach Starkregen

Swisttaler Ortschaften blieben diesmal verschont

Swisttal. Am Wochenende hatte die Swisttaler Feuerwehr weitere Einsätze wegen der starken Regenfälle in der Region. Die ansteigenden Pegelstände der Swist führten zur Einberufung des Krisenstabs. Der Krisenstab unter der Leitung von Wehrführer Stefan Schumacher koordinierte danach die Einsätze der Feuerwehr und des Baubetriebshofs der Gemeinde. Im Bereich Morenhoven erreichte die Swist ihren Höchststand mit 2,32 Meter. An mehreren Stellen zwischen Morenhoven und Dünstekoven überflutete der Bach Retentionsräume und landwirtschaftliche Flächen.

Die Anwohner der Bachstraße in Heimerzheim bereiteten sich auf das Hochwasser vor, indem sie ihre Häuser mit Sandsäcken und weiteren Schutzvorrichtungen sicherten. Die Swist trat jedoch in Heimerzheim nicht über die Ufer. Mitarbeiter des Bauhofs pumpten während der Nacht zum Sonntag das Niederschlagswasser aus der Regenwasserkanalisation in die Swist, um ein Eindringen von Wasser durch den Kanal in die Häuser zu verhindern. Vorsorglich war der Abfluss des Regenwasserkanals in die Swist durch Schieber abgeriegelt worden. Der Ordnungsamtsleiter Armin Wallraff und Paul Buhl, stellvertretender Wehrführer der Swisttaler Feuerwehr, kontrollierten in kurzen Abständen den Pegelstand der Swist sowie die Retentionsräume und Überschwemmungsflächen. Weiterhin informierten sie die Bürger über die eingeleiteten Maßnahmen des Krisenstabs und die aktuelle Situation.

Die Freiwillige Feuerwehr kontrollierte in Morenhoven die Burg Morenhoven und die Trafostation am Gut Müttinghoven. Mit Warnschildern wies die Feuerwehr in Morenhoven schon frühzeitig auf die Gefahr eines möglichen Hochwassers an der Brücke Burgstraße/L 493 hin. Zudem warnten die Feuerwehrleute die Swist-Anlieger in Morenhoven durch persönliche Ansprache. Am Ende der Straße „Im Auel“ legten die Feuerwehrwehrleute Sandsäcke aus, um zu verhindern, dass das Niederschlags- und Kanalwasser aus dem Transportkanal ins Wohngebiet „Im Auel“ läuft. Des Weiteren verschlossen sie Kanaldeckel des Abwasserkanals. Die Swisttaler Ortschaften blieben dieses Mal vom Wasser verschont, aber viele Felder und Wiesen wurden überflutet.

Pressemitteilung

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