Junge Union Bad Neuenahr-Ahrweiler
Errichtung eines Jugendparks schreitet voran
Sorgen über Nutzungskonflikte nicht ausgeräumt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Mitglieder der Jungen Union des Stadtverbands Bad Neuenahr-Ahrweiler sind erfreut, dass die Errichtung eines Skate-und Jugendparks auf den Ahrwiesen angrenzend an der Berufsbildenden Schule voranschreitet. Mit dem Beschluss eines veränderten Bebauungsplanentwurfs wurde zugleich ein Schallgutachten vorgestellt, das Bedenken ausräumen soll, die durch die Nachbarschaft eines größeren Wohlmobilstellplatzes hervorgerufen werden. Darüber hinaus wurde zudem der Prüfung eines Antrags der CDU-Fraktion entsprochen, die um die Darlegung alternativer Standorte für den Skatepark bat. Nach Ansicht der JU konnten die entsprechenden Sorgen über Nutzungskonflikte allerdings nicht ausgeräumt werden. Die beiden JU-Mitglieder sowie Angehörigen der CDU-Stadtratsfraktion Peter Ropertz und Robert Schwertel-Stahl zeigen sich nicht restlos überzeugt. Natürlich begrüße man grundsätzlich die Umsetzung der Idee eines Skate-und Jugendparks. Die Junge Union habe hierzu auch extra einen Jugendworkshop veranstaltet. Die dort geäußerten Sorgen, dass es zu Reibungen mit den Campern kommen werde, halte man für nicht unwahrscheinlich. Dies gelte umso mehr, weil von den geplanten Anlagen nicht nur Fahrgeräusche der Skater ausgehen werden, sondern höchstwahrscheinlich auch Musik und anderes. Deshalb halte man es für besser, auf einen Wohnmobilhafen am geplanten Standort zu verzichten. In der Konsequenz dieser Überlegungen werde die Junge Union somit dem Planentwurf auch nicht zustimmen können.
Die Junge Union wird den Planungsprozess weiter kritisch begleiten und insbesondere darauf drängen, nutzbare und möglichst multifunktionale Geräte anzubringen, um nicht nur Skatern die Nutzung des Jugendparks zu ermöglichen. Pressemitteilung
Junge Union
Bad Neuenahr-Ahrweiler
