Politik | 26.03.2015, 11:56 Uhr

Ersatzkonzeption für AWV-Buslinien 840, 844, 848, 849

Ersatzkonzept vorgestellt

Drei Buslinien für Rheinbach, Meckenheim, Wachtberg und systematische Anbindung an die S 23

Rhein-Sieg-Kreis. Die Ersatzkonzeption für die im Dezember 2015 wegfallenden AWV-Buslinien 840, 844, 848, 849 wurde jetzt in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planung und Verkehr des Rhein-Sieg-Kreises vorgestellt. Die Ahrweiler Verkehrs-GmbH (AWV) hatte Anfang des Jahres bekannt gegeben, dass sie zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 einen Großteil des heutigen Linienverkehrs im Rhein-Sieg-Kreis aufgibt. Aufrechterhalten werden die für den Schülerverkehr notwendigen Fahrten.

Nach ersten Abstimmungen mit den betroffenen Städten Rheinbach und Meckenheim sowie der Gemeinde Wachtberg unter Beteiligung der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) sieht das Ersatzkonzept drei Linien vor, mit einer verbesserten Erschließung der südlichen Rheinbacher und Meckenheimer Außenorte.

„Das neue Netz benötigt einen Betriebsaufwand, etwa wie bisher durch die AWV erbracht. Aufgrund der Konzentration der Ersatzlinien auf den Rhein-Sieg-Kreis kann aber eine wesentlich attraktivere Bedienung erreicht werden“, erläutert Michael Jaeger, Planungsdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, die mit der Änderung einhergehenden Vorteile.

Im Einzelnen

Im Einzelnen sieht das Ersatzkonzept vor: Die Ersatzlinie zur bisherigen Linie 840 verbindet wie bisher Rheinbach-Merzbach-Hilberath. Zudem wird der Linienweg im Süden der Rheinbacher Kernstadt zur besseren Erschließung etwas verändert. Eine neue Linie, als Ersatz der bisherigen 844 und 849, fährt von montags bis samstags im 30-Minuten-Takt sowie sonntags stündlich zwischen Rheinbach über Wormersdorf-Ersdorf-Altendorf nach Meckenheim. Die Ersatzlinie zur bisherigen Linie 848 verbindet Meckenheim-Adendorf-Fritzdorf-Arzdorf-Berkum und überführt das bisherige Angebot auf der bestehenden RVK-Linie 857 in ein regelmäßiges, vertaktetes Angebot.

„Insgesamt soll mit der Ersatzkonzeption eine Verbesserung bei der Verbindung der linksrheinischen Ortschaften einhergehen. Vor allem soll endlich, auch auf diesen Linien, eine systematische Anbindung an die S-Bahn S 23 mit kundenfreundlichen Umsteigezeiten sichergestellt werden“, erläutert Dr. Mehmet Sarikaya, Leiter des Planungsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, das Konzept.

Sobald die betroffenen Kommunen Rheinbach, Meckenheim und Wachtberg hierüber abgestimmt haben, soll im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises, voraussichtlich am 23. Juni, entschieden werden.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

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