CDU-Stadtverband Rheinbach
Erstaunliche Erkenntnisse sind zutage getreten
Kompetenzteam beschäftigte sich mit der Gebührensituation auf den Rheinbacher Friedhöfen
Rheinbach. In der aktuellen Diskussion um den Zustand auf den Rheinbacher Friedhöfen geht es der CDU Rheinbach in erster Linie um zwei Punkte: Sauberkeit und Kosten für die Grabstätten, die für eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern zunehmend unbezahlbar werden. Auch deshalb wählen viele Bürgerinnen und Bürger alternative und preisgünstigere Bestattungsformen. Diese verteuern dann wiederum die traditionellen Bestattungen. Deshalb hat die CDU sich kurzerhand in einem Kompetenzteam mit der Gebührensituation auf den Rheinbacher Friedhöfen beschäftigt. Dabei sind erstaunliche Erkenntnisse zutage getreten. Es gibt erhebliche Unterschiede bei den Gebühren für Grabstätten. Die Gebühren auf den von der Stadt verwalteten Friedhöfe sind teilweise fast doppelt so hoch, wie die Gebühren, die von der Kirche auf ihren Friedhöfen erhoben werden. So kostet die Nutzung eines Einzelgrabs für die Dauer von 30 Jahren auf einem städtischen Friedhof 2.796 Euro. Auf dem kirchlichen Friedhof in Hilberath beispielsweise jedoch nur 1.100 Euro. Diese Unterschiede sind umso erstaunlicher, als die Stadt mit ihrem Bau- und Betriebshof alle personellen und maschinellen Ressourcen zu Friedhofspflege vorhält. Die Kirche hingegen muss auf Fremdleistungen zurückgreifen und kann ihre Grabstellen dennoch erheblich preisgünstiger anbieten. Deshalb fordert die CDU Rheinbach, dass zunächst über Sauberkeit und Kostenstruktur diskutiert wird, bevor viel Geld für gestalterische Elemente ausgegeben wird. Und das nur an einem Friedhof, dem St. Martin Friedhof in der Kernstadt.
Pressemitteilung
CDU-Stadtverband Rheinbach
