Interessen junger Menschen sollen stärker in den Vordergrund rücken
Erster Andernacher Jugendkongress
Andernach. Am Ende der rund zweieinhalbstündigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses in der vergangenen Woche war man sich einig: Im Rahmen eines Jugendkongresses sollen junge Menschen ihre Vision für eine jugendgerechte Stadt formulieren und so gemeinsam mit Politik und Verwaltung eine zukunftsgerechte Jugendstrategie erarbeiten. Der jugendpolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion, Benedikt Mediger, erklärte hierzu: „Wir wollen Politik nicht über die Köpfe der Jugendlichen in Andernach hinweg betreiben, sondern ihnen die Möglichkeit geben, selbst aktiv einen Beitrag zu einer jugendfreundlichen Stadt zu leisten, sich über bisherige Möglichkeiten hinaus zu engagieren und Politik zu gestalten. Unser Antrag fordert daher die Realisierung eines entsprechenden Konzeptes, wie es in anderen Städten, so etwa in Bad Dürkheim, bereits erfolgreich in die Tat umgesetzt wurde.“ Auch ist für die Sozialdemokraten klar, dass ein Jugendkongress keineswegs in Konkurrenz zu den bestehenden Strukturen des Jugendforums im Andernacher JUZ stehen, sondern ergänzend hierzu die Möglichkeit zum Austausch von jungen Menschen, Politik und Verwaltung bieten soll. Am Ende eines solchen Kongresses könne etwa eine eigenständige Jugendstrategie stehen, die mittel- und langfristige Ziele für die Jugendpolitik in Andernach formuliert. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesem Schritt auch deutlich machen, dass die Teilhabe junger Menschen am politischen Geschehen in unserer Bäckerjungenstadt parteiübergreifend einen hohen Stellenwert genießt“, so Mediger abschließend.
Pressemitteilung SPD-
Stadtverband Andernach
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