Politik | 25.07.2016

Bistum Trier

Erwartungsvolle Blicke und viele Umarmungen

Luisa Bühler aus Bendorf bei Tagen der Begegnung und Weltjugendtag in Polen

Entspannen mit der Gastfamilie: Luisa mit Klaudia und Maria Wodniok (v.l.).privat

Oppeln/Bendorf. „Noch etwas zu essen?“ oder „Geht es dir gut?“ sind Fragen, die Luisa Bühler aus Bendorf derzeit oft hört. Dazu gibt es ein strahlendes Lächeln von der Rentnerin Maria Wodniok. Haus und Herz haben die Gastfamilien in Polen für die insgesamt rund 150 jungen Pilger aus dem Bistum Trier geöffnet. Bevor sie sich auf den Weg zum Weltjugendtag nach Krakau machen, erleben sie Tage der Begegnung in Pfarreien im Bistum Oppeln. „Uns geht es sehr gut hier“, sagt Luisa. „Ich bin sehr dankbar für die Gastfreundschaft.“

Als Maria Wodniok erfahren habe, dass Weltjugendtagspilger zu den Tagen der Begegnung in ihre Pfarrei kämen, da sei sie sofort zum Pfarrer gegangen und habe gesagt: „Ich will Leute aufnehmen.“ Es mache ihr einfach Spaß, erklärt sie. Wodniok lebt mit ihrer Tochter Klaudia (29) in dem Ort Bieszynnik in der Pfarrei Dylaki bei Oppeln. Klaudia hat sich extra zwei Wochen freigenommen, um sich in der Pfarrei einzubringen. „Mir macht es Freude, mich zu engagieren“, erklärt sie. Und sie möchte etwas von sich und ihrer Pfarrei an die jungen Leute weitergeben. „Es ist schön, wenn etwas Früchte trägt.“

Die Kultur und die Leute kennenlernen, gemeinsam Gottesdienst feiern, sich sozial in die Gemeinschaft einbringen: All das steht auf dem Programm der Tage der Begegnung. So gab es etwa Stadtbesichtigungen, einen Kreuzweg oder den Besuch bei Alten und Kranken in den Dörfern, denen die Pilger selbst gebackene Plätzchen schenkten. Das sei sehr bewegend gewesen, sagt Luisa. „Ich bin froh, dass wir die Tage hier gemeinsam verbringen“, erklärt sie weiter. „Die Gastfamilien nehmen sich Zeit, begleiten uns, und wir können uns über den Glauben austauschen.“

Alleine die Begrüßung habe Luisa schon beeindruckt. Die erwartungsvollen Blicke, die sich auf die Ankommenden gerichtet hätten, die Willkommensbanner und dann zur Begrüßung ein Lied und viele Umarmungen; das sei sehr herzlich gewesen. Luisa wollte „schon immer einmal“ an einem Weltjugendtag teilnehmen. Von Freunden und Bekannten hat sie schon viel darüber gehört. In Krakau freut sie sich auf den Austausch mit den vielen anderen jungen Leuten aus der ganzen Welt und auf den Gottesdienst mit dem Papst: „Das wird ein Erlebnis.“

Noch bis zum 31. Juli sind insgesamt 400 junge Leute mit dem Bistum Trier beim Weltjugendtag. Höhepunkt ist die Abschlussmesse mit Papst Franziskus. Weitere Informationen unter www.weltjugendtag-bistum-trier.de oder www.facebook.com/triergoesweltjugendtag.Pressemitteilung Bistum

Trier

Entspannen mit der Gastfamilie: Luisa mit Klaudia und Maria Wodniok (v.l.).Foto: privat

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